IT-Kurznachrichten




Update: 18.05.17

Sicherheitsupdates für VMware Workstation Pro und Player

VMware Workstation ermöglicht die Virtualisierung von Betriebssystemen. Es wird in den Versionen Workstation Player und Workstation Pro für Windows und Linux vertrieben. Die Verwendung von Workstation Player (früher VMware Player) ist im nicht-kommerziellen Bereich kostenlos. Mit dem Workstation Player können fertig eingerichtete virtuelle Maschinen "abgespielt" werden, er stellt also eine Art Viewer dar. Eine Sicherheitslücke in VMware Workstation auf Linux-Host-Systemen ermöglicht einem lokalen, angemeldeten Benutzer ohne besondere Privilegien, als Angreifer, das Erlangen von Administratorrechten. Eine weitere Sicherheitslücke betrifft Windows-Host-Systeme. Hier kann ein lokaler, angemeldeter Benutzer mit normalen Benutzerrechten, als Angreifer, auf dem Host-System einen Angriff auf die Verfügbarkeit des Systems (Denial-of-Service) durchführen. VMware informiert über die Sicherheitslücken in den Versionszweigen 12.x für Linux und Windows und stellt die Versionen 12.5.6 für VMware Workstation Pro und Player als Sicherheitsupdates bereit.

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Sicherheitsupdate für Joomla!

Joomla! ist ein Content Management System, mit dem Webauftritte und Internet-Anwendungen erstellt werden können. Es ist einfach zu benutzen und zu erweitern. Die Software steht unter einer Open Source Lizenz und ist frei verfügbar. Joomla! schließt mit dem aktuellen Sicherheitsupdate eine Sicherheitslücke, die es einem Angreifer aus dem Internet ermöglicht, Schadcode auf einem betroffenen System auszuführen und dadurch beispielsweise private Informationen zu erhalten oder falsche Informationen darzustellen.

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Sicherheitsupdate auf Apple iOS 10.3.2

iOS ist das Standardbetriebssystem auf Apple-Geräten wie iPhone, iPod touch und iPad. Es wurde auf Basis des Betriebssystems MAC OS X entwickelt. In verschiedenen von Apple iOS bis einschließlich Version 10.3.1 intern verwendeten Komponenten existieren mehrere, zum Teil sehr schwerwiegende Sicherheitslücken. Ein Angreifer aus dem Internet kann diese insgesamt 41 Sicherheitslücken für das Ausführen beliebigen Programmcodes, auch mit erweiterten Rechten, das Ausspähen persönlicher Daten, Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen sowie das Bewirken von Denial-of-Service-Zuständen (Gerät reagiert nicht) ausnutzen. Insbesondere durch das Ausführen von Befehlen mit erweiterten Rechten kann ein Angreifer Ihr Gerät massiv schädigen und eventuell sogar die komplette Kontrolle über Ihr Gerät erlangen.

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Apple veröffentlicht Sicherheitsupdates für den Safari Webbrowser

Der Webbrowser Safari wurde von Apple für MAC OS X entwickelt. Apple schließt mit der neuen Safari Version für OS X Yosemite, OS X El Capitan und macOS Sierra mehrere Sicherheitslücken, durch die ein Angreifer aus dem Internet unter anderem beliebigen Programmcode auf Ihrem System ausführen und über einen Phishing-Angriff sensible Informationen ausspähen kann. Zur erfolgreichen Ausnutzung der meisten Sicherheitslücken ist lediglich der Besuch einer bösartig manipulierten Webseite erforderlich.

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Apple veröffentlicht iCloud für Windows 6.2.1

Apple iCloud ist eine Softwarelösung von Apple, die verschiedene Dienste aus dem Angebot von Apple und persönliche Daten von Nutzern auf entfernten Servern von Apple archiviert, um sie nach Bedarf zur Verfügung zu stellen oder mit lokalen Geräten zu synchronisieren. Mit dem Update auf iCloud für Windows 6.2.1 behebt Apple eine Sicherheitslücke, die zur Beschädigung Ihres Systemspeichers verwendet werden kann. Ein Angreifer aus dem Internet, der manipulierte Webinhalte bereitstellt, kann darüber auf Ihrem System beliebige Anweisungen zur Ausführung bringen und es eventuell massiv schädigen. Sie sollten der Update-Empfehlung des Hersteller daher zeitnah nachkommen.

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heise online News

Update: 26.05.17

Thunderbolt 3 ab 2018 ohne Lizenzgebühren

Pwned per Untertitel: Viele Mediaplayer führen Schadcode in Subtitle-Dateien aus

Media Markt und Saturn: Kunden können sich bald Zuhause beraten lassen

NASA: Jupitersonde Juno findet riesige Stürme und immenses Magnetfeld

Metadaten beim Internet-Traffic: Bitte nur nach Nutzerzustimmung dazupacken




com! professional

Update: 26.05.17

United Internet startet Übernahmeangebot für Drillisch

Die schrittweise Übernahme geht in die nächste Runde: United Internet hat die Angebotsunterlagen für das begleitende freiwillige öffentliche Übernahmeangebot an die Aktionäre der Drillisch veröffentlicht.

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Jetzt wird WannaCry auch für Linux gefährlich

Jetzt hat WannaCry auch Linux erreicht. Eine sieben Jahre alte Sicherheitslücke des Open-Source-Betriebssystems gefährdet nicht nur PCs, sondern auch Embedded-Systems und NAS-Geräte. Patches gibt es nur für jüngere Versionen.

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So schützen Sie sich vor einem teuren Datenverlust

Ein Datenverlust ist oft nicht nur ärgerlich, sondern kann auch ganz schnell teuer werden. Um sich von vorneherein dagegen zu schützen, sollte immer ein Backup wichtiger Daten erstellt werden. Wir zeigen, wie das am besten geht.

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Online-Banking soll durch Blockchain sicherer werden

Ein Börsencrash ausgelöst durch eine Hackerattacke. Gar nicht so unwahrscheinlich, glauben IT-Experten. Doch eine Technologie könnte fatale Kettenreaktionen in hochautomatisierten Systemen aufhalten.

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Trotz steigender Gefahren im Netz surfen Deutsche sorgloser

Kluft zwischen Wissen und Verhalten wächst: Die Deutschen sind sich der Gefahren im Netz immer mehr bewusst, aber sie treffen keine entsprechenden Schutzmaßnahmen. Das ist ein Ergebnis des neuen Sicherheits-Index des Vereins Deutschland sicher im Netz.

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Update: 26.05.17

Ab sofort und nur für kurze Zeit: 15 GByte LTE-Flat von O2 unverschämt günstig

O2 feiert 15. Jubiläum und bietet ab sofort einen spannenden Handytarif an. Der "o2 Free 15"-Tarif bietet Ihnen 15 GByte LTE für 30 Euro monatlich. Allerdings ist der Tarif nur begrenzt verfügbar.

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DSL ohne Knebel: DSL Tarife ohne Mindestlaufzeit

DSL Tarife ohne Mindestlaufzeit lohnen sich vor allem für Nutzer, die gern auch mal den Tarif wechseln. CHIP zeigt, wie Sie Verträge ohne Knebel finden.

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Game of Thrones: Neuer Rekord aufgestellt

Rekordzahlen für die Erfolgsserie "Game of Thrones". Der Trailer zur Staffel 7 wurde in den ersten 24 Stunden 61 Millionen Mal aufgerufen.

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Ist Vanilleeis bald unbezahlbar? Beliebteste Zutat wird immer knapper

Vanilleeis ist der Klassiker unter den Eissorten und zählt auch zu den beliebtesten in Deutschland. Weil der Rohstoff Vanille immer knapper wird, könnte es zu starken Preisanstiegen für die populäre Eissorte und andere Produkte mit Vanille kommen.

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Handy-Tarife mit CHIP-Power: Günstige LTE-Flats jetzt mit Design-Goodie

Eine LTE-Flat ist heute fast Pflicht und sattes Datenvolumen muss auch sein. Zwei Handy-Tarife, powered by CHIP, bringen wahlweise 3 oder 4 GByte, dazu Allnet-Flats zum Telefonieren und für SMS. Außerdem lassen sich die Tarife auch gut im Urlaub nutzen.

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Update: 07.05.17

Amazon Prime Hacks: Holen Sie alles aus Ihrem Abo heraus

Die meisten Nutzer holen sich Amazon Prime für den schnellen Versand von Bestellungen. Doch für die mittlerweile 69 Euro pro Jahr gibt es noch viele andere Features. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Amazon Prime ausreizen.

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Trader-Konto eröffnen: Darauf müssen Einsteiger achten

Aktien sind perfekte Bausteine für ausgewogene Geldanlagestrategien. Trotzdem sind speziell Einsteiger oft verunsichert wenn es um eigene Wertpapierdepots geht und finden sich im Dschungel der Online-Broker nicht zurecht. Wir zeigen, worauf man bei einem Trader-Konto achten muss.

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Kostenlose Kreditkarten im Vergleich: Hier zahlen Sie nichts

Eine kostenlose Kreditkarte gehört für viele zur Grundausstattung. Doch welche Kreditkarte nehmen? Wir checken Gebühren, Geldabhebe-Möglichkeiten und Auslandseinsätze - welche Karte ist empfehlenswert?

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Prepaid Kreditkarte kostenlos: Sichere VISA-Karte mit voller Kostenkontrolle

Mit Kreditkarten shoppen macht Spaß, die Gefahr besteht aber, dass man mehr Geld ausgibt als man sich leisten kann. Mehr Kostenkontrolle bieten Prepaid-Kreditkarten. Ähnlich wie Prepaid-Handys müssen Sie vorab aufgeladen werden. So finden Sie kostenlose Prepaid-Kreditkarten.

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Bios Update: Schritt für Schritt zum neuen Bios

Oft hilft nur noch ein Bios Update, wenn der PC streikt, frisch eingebaute Hardware nicht funktioniert oder ein nagelneuer Prozessor auf der Wunschliste steht. Wir zeigen Ihnen, wie einfach ein Bios Update sein kann - und leisten Erste Hilfe, falls der PC nicht mehr hochfährt.

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Update: 26.05.17

McAfee Labs Stinger (64 Bit) 12.1.0.2383 Englisch

Das Gratis-Tool "McAfee Labs Stinger" löscht die gefährlichsten Würmer und Viren von Ihrem PC mit 64 Bit Betriebssystem.

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Windows 10 Update Pack (Cumulative Update) 64 Bit KB4020102 Deutsch

Mit den Windows 10 (Build 1703) Cumulative Updates bringen Sie Ihren Rechner auf den neuesten Stand und schließen Sicherheitslücken.

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Chrome Cleanup Tool (Chrome Software Cleaner) 19.106 Deutsch

Das kostenlose "Google Software Removal Tool" (auch bekannt als "Chrome Cleanup Tool" oder "Chrome Software Cleaner" prüft und entfernt bösartige Software, die sich in Google Chrome eingenistet hat.

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CCleaner Portable 5.30 Deutsch

CCleaner ist eine kostenlose System-Optimierungs-Software und in dieser Portable-Version unterwegs auch von USB-Sticks ohne Installation nutzbar.

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CCleaner (Adware) 5.30 Deutsch

CCleaner ist eine kostenlose System-Optimierungs-Software. Wir bieten Ihnen hier die jeweils aktuellste Version, die aber mit Werbekomponenten kommt.

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Update: 26.05.17

VLC und Kodi: Untertitel kapern Computer

Achtung: Gefährliche Untertitel kapern aus der Ferne heimlich den PC, während der Nutzer die Filme genießt. So schützen Sie sich!

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Spotify-Accounts gehackt: Ist Ihr Konto in Gefahr?

Spotify wurde gehackt! COMPUTER BILD verrät, ob auch Ihr Konto betroffen ist und wie Sie sich vor Missbrauch schützen.

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Neuer Betrug mit alter Microsoft-Masche

Wieder geben sich Betrüger als Microsoft-Mitarbeiter aus. Wer denen vertraut, bekommt Schadsoftware oder verliert Zugangsdaten und Geld.

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Wanna Cry: Holt das Mirai-Botnetz den Virus zurück?

Das Botnetz Mirai versucht, den Wanna-Cry-Notausschalter lahmzulegen und den Schädling wieder zu aktivieren.

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Flexkino.com: Vorsicht bei diesem dubiosen Streaming-Portal!

Flexkino.com bietet Filme via Stream an ? auf den ersten Blick legal. Eine Untersuchung legt jedoch zwielichtige Geschäftspraktiken offen.

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RSS Feed Ratgber

Update: 26.05.17

Windows von HDD auf SSD kopieren: Einfach klonen per Gratis-Tool

Wir zeigen, wie Sie Windows von HDD auf SSD kopieren. Der Umzug klappt per Gratis-Tool kinderleicht - ohne das System neu installieren zu müssen.

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Windows 10 langsam: Vier Anfänger-Tipps für ein schlankes, schnelles System

Windows 10 ist langsam und Sie wollen nicht gleich ein Hardware-Upgrade durchführen? Wir haben 4 Tipps für ein schnelleres System.

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Amazon Blitzangebote des Tages: Deals und Rabatte für Schnäppchenjäger

Die Highlights der Amazon Blitzangebote - heute u.a. mit Sony-Alpha-Kameras, 4K-Curved-TV, Android-TV-Box mit 4K-Support, USB-C-Erweiterungskarte und mehr.

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Die Kindersicherung für Netgear Router lässt sich per Smartphone bedienen. Wir zeigen, wie Sie den Kinderschutz-Webfilter einrichten.

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Fotoschule: Blende und Verschlusszeit erklärt

Was bedeuten Blende und Verschlusszeit beim Fotografieren? Wir erklären in unserem Ratgeber die beiden wichtigsten fotografischen Parameter.

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Update: 26.05.17

Stream On: Verbraucherschützer fordern Verbot des Telekom-Tarifs

Die Verbraucherzentrale will ein Verbot für das Stream-On-Angebot der Telekom. Besser sei es, Tarife anzubieten, die ein ausreichendes Datenvolumen zu einem angemessenen Preis zur Verfügung stellen.

Nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) verstößt der Stream-On-Tarif der Deutschen Telekom gegen die Regeln der Netzneutralität. Das gaben Verbraucherschützer am 26. Mai 2017 bekannt. Der VZBV fordert die Bundesnetzagentur daher auf, das Angebot zu verbieten.

Stream-On-Tarif soll verboten werden

?Es verringert auf lange Sicht die Wahlfreiheit der Verbraucher bei Streamingdiensten, führt zu höheren Mobilfunkpreisen und wirkt sich negativ auf Innovationen aus. Daher sollte die Bundesnetzagentur das Angebot verbieten?, sagte Florian Glatzner, Medienexperte beim VZBV. Die Option sei zwar kostenlos, führe aber dazu, dass die Auflösung von Videostreams sämtlicher Anbieter und nicht nur die der Partnerunternehmen reduziert werde, solange die Option aktiviert ist.

Das Stream-On-Angebot der Telekom bedeute langfristig, dass sich kleinere Streaminganbieter nicht am Markt behaupten können. Denn der Anmeldeprozess für Partnerdienste im Stream-On-Tarif biete für kleinere ausländische sowie europäische Streaminganbieter administrative, finanzielle und sprachliche Hürden. Für Verbraucher werde dadurch in Zukunft die Wahlfreiheit eingeschränkt.

Telekom: Es gibt keine Diskriminierung

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de auf Anfrage: ?Die Telekom steht für das offene und freie Internet, und wir halten uns an die Regeln zur Netzneutralität, wie sie die EU definiert hat. Bei Stream On ist entscheidend: Jeder Anbieter von Musik- oder Videostreaming kann bei uns Partner werden, und die Partner müssen uns auch nicht bezahlen. Es gibt keine Diskriminierung.?

Das Stream-On-Angebot der Telekom wirke sich laut VZBV außerdem negativ auf Innovationen aus, denn die Telekom nehme nur Unternehmen in das Angebot auf, die festgelegte technische Voraussetzungen erfüllen. Andere technische Lösungen würden damit benachteiligt.

?Grundsätzlich wären Tarife wünschenswert, die von vornherein ein ausreichendes Datenvolumen zu einem angemessenen Preis zur Verfügung stellen?, betonte Glatzner. Zero-Rating-Angebote stünden dem eher entgegen, denn sie machten teure Angebote mit begrenztem Datenvolumen attraktiver.

Mit Zero-Rating-Angeboten können Mobilfunkanbieter festlegen, dass die Nutzung bestimmte Dienste, etwa Video- oder Audiostreams, nicht auf das Datenvolumen der Kunden angerechnet wird. Ein solches Angebot bietet die Telekom seit dem 4. April 2017 als Stream On an. Die Zusatzoption können Kunden mit höherpreisigen Verträgen optional hinzubuchen. Das verbrauchte Datenvolumen von Partnerunternehmen der Telekom wird dann nicht auf das Inklusivvolumen angerechnet. Das Angebot ist bei den Kunden sehr beliebt.

Autor des Artikels ist Achim Sawall.

Passend zum Thema:Telekom startet unbegrenztes mobiles Streaming

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Raspberry-Pi-Foundation fusioniert mit weltweitem Coding-Club für Kinder

Die gemeinnützigen Organisationen Raspberry Pi und Coderdojo schließen sich zusammen. Gemeinsam wollen sie Kinder in aller Welt zum Programmieren bringen.

Raspberry Pi und Coderdojo fusionieren

Die Einplatinenrechner von Raspberry Pi werden von Bastlern in den unterschiedlichsten Projekten eingesetzt. Nach PC und Mac sind sie mit mehr als 12 Millionen verkauften Exemplaren die drittbeliebteste Computerplattform. Was einigen Nutzern dabei gar nicht klar ist: Der Raspberry Pi wurde eigentlich explizit dafür entwickelt, um Kinder und Jugendliche zum Programmieren zu bringen. Daher bietet die gemeinnützige Organisation hinter dem Minirechner auch eine ganze Menge Lerninhalte für Kids an.

Raspberry Pi und Coderdojo wollen gemeinsam noch mehr Kinder erreichen. (Foto: Coderdojo)

Jetzt hat die Raspberry-Pi-Foundation bekanntgegeben, sich mit Coderdojo zusammenzutun. Auch Coderdojo ist eine gemeinnützige Organisation, die Kinder an die Software-Entwicklung heranführen will. Dazu organisiert Coderdojo mehr als 1.250 Workshops in insgesamt 69 Ländern der Welt. Gemeinsam mit der Unterstützung der Raspberry-Pi-Foundation soll sich die Zahl der angebotenen Kurse bis 2020 vervierfachen.

Raspberry Pi und Coderdojo teilen ein gemeinsames Ziel

Obwohl Rasperry Pi und Coderdojo von einem Zusammenschluss sprechen, bleiben beide Organisationen erhalten. Allerdings wird Philip Colligan, der CEO der Raspberry-Pi-Foundation, dem Aufsichtsrat von Coderdojo beitreten. Gleichzeitig werden die beiden Coderdojo-Gründer James Whelton und Bill Liao dem Aufsichtsrat der Raspberry-Pi-Foundation beitreten. Gemeinsam wollen beide Organisationen noch mehr junge Menschen erreichen und sie in die Grundlagen der Software-Entwicklung einführen.

Ebenfalls interessant: 30 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte.

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Kontroverse um AMP: Was spricht gegen Googles Technologie?

Googles Accelerated Mobile Pages (AMP) versuchen seit zwei Jahren, das mobile Benutzererlebnis zu verbessern. Dafür ist nicht jeder dankbar.

Jetzt mal ehrlich: Warum gibt es AMP?

Googles AMP ist ein Open-Source-Projekt, das angetreten ist, die mobile UX zu verbessern, indem es vor allem dafür sorgt, dass Web-Inhalte weitaus schneller als bisher ausgeliefert werden. Das ist zumindest die offizielle Zielsetzung.

Wenn wir uns mal ganz ehrlich tief in die Augen schauen, ist darin vielleicht ein Fünkchen Wahrheit enthalten, aber nicht sonderlich viel. Denn die erstaunliche Koinzidenz ist doch, dass Google AMP ganz klar als Konkurrent zu Facebooks Instant Articles positioniert hat. Sprich, ohne Instant Articles auch kein AMP. So lautet für mich die simple Wahrheit.

AMP: Startseite des Projekts. (Screenshot: t3n)

Warum aber sind die Instant Articles für Google ein solches Problem, dass sie mit einer Gegenlösung kontern? Das ist einfach zu beantworten: Instant Articles bringen Webinhalte direkt in die Facebook-Umgebung. Facebook-User müssen dank Instant Articles das soziale Netzwerk nie wieder verlassen.

Was aber passiert, wenn sie das tatsächlich tun? Google läuft trocken. Keiner braucht mehr den Suchmaschinenriesen aus Mountain View, denn alles, was es zu finden gibt, befindet sich innerhalb von Facebook. Eine solche Entwicklung gilt es nachvollziehbarerweise aus Googles Sicht unbedingt zu vermeiden. Wie wir alle wissen, verdient Google mit seinen sämtlichen Geschäftsansätzen nichts. Ausschließlich die Such-Sparte ist für die satten Gewinne der Kalifornier verantwortlich.

Ausgestattet mit diesem Hintergrund, fällt es leicht, den Sinn hinter AMP zu erkennen. Es geht dabei nicht um eine verbesserte Benutzererfahrung oder ein schnelleres Web (zumindest nicht in erster Linie), sondernprimär darum, Googles Existenz zu sichern. Es gilt dafür zu sorgen, dass Facebook, ohnehin schon die mit Abstand größte Website der Welt, nicht noch mehr Marktanteil gewinnt und damit gleichsam synonym zum Web wird.

Ebenfalls vor diesem Hintergrund wird auch klar, wieso AMP eine dermaßen simple Lösung ist. Es ging schließlich darum, Facebook mit einer ebensolchen simplen Lösung Paroli zu bieten. Offen auftreten konnte Google so natürlich nicht.

So entstand die Mär der Verteidigung des offenen Webs gegen den blauen Riesen aus Palo Alto. Deswegen ist AMP ein Open-Source-Projekt und deswegen setzt AMP auf vergleichbar schmale Technologien wie die Instant Articles. Aufgrund der Marktmacht Googles fanden sich schnell haufenweise Publisher, die sich hinter dem Ansatz versammelten, während die breite Masse der Webentwickler dieses Planeten skeptisch blieb.

Was die Kritiker sagen

Die wesentlichen Gegenargumente lauten denn auch wie folgt:

Anstelle einer AMP-Version könnte man auch eine optimierte Mobilversion bieten

Tatsächlich erreicht AMP einen großen Teil seiner Performancevorteile darüber, dass es nur eine beschränkte Untermenge an HTML-Befehlen zulässt. Noch mehr Geschwindigkeitsvorteil entsteht daraus, dass in AMP, abgesehen von Googles dafür erforderlichen Javascripts, keinerlei Javascript erlaubt ist.

Man könnte also die wichtigsten Effekte auch mit eigenen Optimierungsbemühungen erreichen. Schau sich nur einer die Massen an Javascript an, die heutzutage für jede noch so kleine Funktionalität geladen werden. Speckt das ab und die Seite wird schnell. Ebenso klar ist es doch, dass weniger HTML-Elemente schneller rendern. Vor allem, wenn komplexe Elemente nicht Teil des AMP-Subsets sind. Das ist nicht innovativ, sondern schlicht logisch.

Die Auslieferung erfolgt über Google-Server, nicht über die ursprüngliche Website

Großzügigerweise stellt Google seine Cloud zu Caching-Zwecken bereit. AMP-Inhalte werden entsprechend wie bei jedem guten Content Delivery Network immer ortsnah zum Besucher ausgeliefert. Das ist natürlich schneller als wenn jeder Request über den Webserver der Quelle laufen würde.

Der Haken an der Sache ist, dass deine Inhalte dadurch über Google-Server ausgeliefert werden, nicht über deinen eigenen. Da klingeln doch bei jedem Webentwickler sämtliche Alarmglocken. Bis vor wenigen Monaten war es sogar noch so, dass das weitere Teilen der so ausgelieferten Beiträge auf mobilen Geräten ebenfalls über die URL des AMP-Caches erfolgte. Du hast also mit dem Einsatz von AMP auf den kompletten Traffic deiner mobilen Nutzer verzichtet. Inzwischen hat Google auf die Proteste reagiert und trägt dafür Sorge, dass beim Teilen von AMP-Beiträgen über iOS und Android die Original-URL verwendet wird.

Dadurch, dass die Auslieferung aus dem Cache erfolgt, hast du nicht die Statistiken, die du ansonsten zur Verfügung hast. Vielmehr bietet dir Google eine Untermenge statistischer Funktionen, die sie für dich als ausreichend definiert haben.

Es ist besonders die Kopplung an den Google-Cache, die Webentwickler suspekt finden. AMP als ein mögliches Framework für die Performance-Optimierung würde viel eher auf dem Markt akzeptiert. So aber verschiebt es den Wettbewerb. Performance können viele Frameworks bieten, die optimierte Distribution gleich mitliefern eben nicht.

Die Uniformität öffnet Fake News Tür und Tor

AMP-Inhalte werden mit einem offiziellen Blitz-Icon gewissermaßen geadelt. Dabei bedeutet das Piktogramm eigentlich nur, dass sich ein Inhalt an die AMP-Konvention hält. Nun könnte es ein zweifelhafter Inhalt durchaus in das neue Ergebnis-Karussell schaffen, das Google für AMP-Content eingeführt hat. Oben auf der Suchergebnisseite stehen dann im Karussell einträchtige Inhalte nebeneinander, die nicht nebeneinander gehören. Und durch die gleiche Gestaltung entlang der AMP-Richtlinien sehen die Nachrichten sogar gleich aus.

Noch schlimmer wirkt sich die Google-Cache-URL aus, denn sie verschleiert den Ursprung des Inhalts. Andrew Betts fand dieses Beispiel, das ihn verständlicherweise durchaus erschreckte.

Andrew Betts erschreckte sich über diesen Inhalt, der ausweislich der URL von Google stammen sollte. (Screenshot: Andrew Betts)

AMP widerspricht den Grundsätzen des Web

Das offene Netz ist dezentral, basiert auf Standards und privilegiert Inhalte nicht schon wegen der eingesetzten Technik. AMP hingegen ist zentralisiert, kein Standard und priorisiert Seiten, die darauf basieren. Dazu kann es keine zwei Meinungen geben.

Was die Befürworter sagen

Auffällig ist, dass die Befürworter des neuen Formats sich nahezu ausschließlich aus den Reihen der Content-Publisher, nicht aus jenen der Webentwickler, rekrutieren. Aus deren Blickwinkel ist die positive Einstellung AMP gegenüber ebenfalls verständlich.

AMP ist nur ein weiterer Distributionskanal

Ob es nun Instant Articles, ein RSS-Feed, die sozialen Netzwerke oder eben AMP ist ? die Hauptsache ist doch, dass der Content beim Konsumenten ankommt. Speziell, wenn deine Inhalte etwas verkaufen sollen, kann dir nur jeder weitere Kanal recht sein.

AMP ist einfach zu implementieren

Sicherlich könnte man viele der Effekte, die AMP bietet, auch über eine optimierte Webprogrammierung erreichen. Mit AMP ist es aber viel leichter und erfordert weit weniger Skills in deiner IT-Abteilung. Durch das begrenzte Subset an möglichen Elementen hast du auch eine schöne Checkliste an der Hand, die du nur Punkt für Punkt abhaken musst.

Hochoffiziell bevorzugte und verifizierte AMP-Seiten besetzen den Top Spot. (Screenshot: Daniel Miessler)

AMP ist SEO

Google bestreitet zwar, dass AMP in irgendeiner Weise einen Rankingfaktor darstellt. Fakt ist aber, dass nur AMP-Inhalte mit einem schicken Blitz-Icon verifiziert werden. Fakt ist auch, dass es nur AMP-Inhalte in das schön weit oben angeordnete Ergebnis-Karussell auf den Suchergebnisseiten schaffen. Das sind doch schon genügend SEO-Vorteile. Wer würde indes darauf wetten, dass es nicht doch zum knallharten Rankingfaktor avancierte?

Quellen zum Weiterlesen:

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Ambiance und Cone: 2 neue Werkzeuge für die ultimative Farbpalette

Die beiden Werkzeuge, die wir euch heute vorstellen wollen, bringen frischen Wind in das Arbeiten mit Farben für das Web- und Grafikdesign.

Cone: iOS-App ermittelt Farbwerte per Kamera

Die App Cone ist ausschließlich für Verwender des iPhones von Apple interessant ? für diese aber außerordentlich. Cone verfügt über einen klar begrenzten Aufgabenbereich. Die App wurde nämlich erschaffen, um Pantone-, RGB- und Hex-Farbwerte mit Hilfe der eingebauten Kamera zu ermitteln. Entsprechend gibt es keine Lernkurve.

Cone: Landing Page. (Screenshot: t3n)

Ist die App gestartet, öffnet sich direkt die Kamerasicht. Durch Tippen auf den Bildschirm an der Stelle der Farbe, deren Wert dich interessiert, erreichst du verzögerungsfrei dessen Anzeige mittig unten im Screen. Tippst du nun auf diesen runden Anzeigebereich, der mit der ermittelten Farbe gefüllt ist, wird diese Farbe als Teil einer Palette abgespeichert.

Bananen sind echte Farbwunder. (Foto: t3n)

Diese Palette erreichst du durch das Antippen des Icons rechts von der Farbanzeige. Innerhalb der Palettenübersicht wechselst du auf die gleiche Weise in die Detailinformationen zu jeder abgespeicherten Farbe. Hier werden dir die Hex- und RGB-Werte angezeigt, sowie die nächst passenden Pantonefarben gelistet. Tippst du einen Wert an, wird dieser im Clipboard gespeichert. Ganz unten in der Detailansicht findest du ein Piktogramm, durch dessen Antippen du eine Farbe aus der Palette entfernen kannst. Der Pfeil oben mittig führt dich jeweils einen Schritt zurück und führt dich zum Hauptbildschirm zurück.

Die Palette füllt sich. (Screenshot: t3n)

Dort wieder angekommen fällt dir links vom Farbkreis ein Schneeflocken-Symbol auf. Dieses Icon ist sehr nützlich, wenn du versuchst, Farben von sich bewegenden Objekten zu ermitteln. Sobald du auf das Piktogramm tippst, friert Cone den Bildschirm ein und erzeugt ein Standbild, aus dem du ganz bequem die Farben wählen kannst.

Cone ist keine kostenlose App und kommt mit 2,29 Euro im Reigen der iPhone-Anwendungen schon fast hochpreisig daher. Dennoch bekommst du für 2,29 Euro heutzutage nicht mal eine Currywurst mit Pommes. Und länger zufrieden stellt dich Cone zudem noch.

Ambiance: Inspiration für Farbsuchende

Die kostenlos zu verwendende Web-App Ambiance konzentriert sich rein auf den Inspirationsaspekt. Unter Verwendung der Colourlovers-API bereitet Ambiance die dortigen Farbpaletten auf und stellt sie in bildschirmfüllender und ästhetisch gefälliger Form dar.

Ambiance: Beispiel für eine Farbpalette. (Screenshot: t3n)

Ambiance zeigt die Farbwerte als Hex, HSL und RGB. Mittels eines Klicks auf eine der Farbboxen kopierst du den Hex-Wert in die Zwischenablage. Willst du die gesamte Palette sichern, so klickst du auf das einem Posteingangskorb ähnliche Icon unten links neben dem Ambiance-Logo.

Damit wird die Palette in der sogenannten Ambiance-Box gespeichert, die nichts anderes als eine lokale Sicherung in deinem Browsercache darstellt. Diese Ambiance-Box bleibt so lange mit deinen Farbpaletten bestückt, bis du den Browsercache löscht. So stehen dir die Paletten bis auf weiteres, auch nach einem Neustart des Rechners, stets wieder zur Verfügung. Die Ambiance-Box rufst du durch einen Klick auf das unten mittig angeordnete Ambiance-Logo auf. Hier besteht nun auch die Möglichkeit, die HSL- oder RGB-Werte in die Zwischenablage zu befördern. Von der Startseite funktioniert das nur für den Hex-Wert.

Vorsicht ist geboten, wenn du im Inkognito-Modus unterwegs bist. Dessen wesentlicher Nutzen liegt ja gerade darin, dass unter anderem der Cache bei Beendigung der Sitzung leer geräumt wird.

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GAFA-Ökonomie: Warum Apple anders tickt als Facebook, Google und Amazon

Das Schlagwort GAFA-Ökonomie bezeichnet eine Wirtschaft, die zunehmend von vier Konzernen dominiert wird: Google, Apple, Facebook und Amazon. Doch Apple gehört eigentlich gar nicht dazu.Das Schlagwort der Plattform-Ökonomie beherrscht Konferenzen ebenso wie politische Diskussionen in Berlin und Brüssel. Vor allem EU-Politiker warnen seit Jahren davor, dass Europa den Anschluss verliert in einer Weltwirtschaft, die nach den Regeln der GAFA-Ökonomie funktioniert ? eine dominante Stellung der vier US-Konzerne Google, Apple, Facebook und Amazon, die auf ihren Plattformen die Regeln für alle anderen Unternehmen vorgeben.

Vor allem drei Phänomene sorgen dafür, dass Unternehmen mit einem Vorsprung in der digitalen Welt schnell zu einem Quasi-Monopol heranwachsen: Das erste ist der sogenannte Netzwerkeffekt, bei dem jedes weitere Mitglied in einem Netzwerk den Nutzen des Netzwerks für alle Beteiligten weiter steigert. Sprich: Wenn alle Freunde sowieso auf Facebook sind, ist der Anreiz umso größer, sich auch dort anzumelden ? und nicht bei der Konkurrenz. Zweitens spielen Skaleneffekte in der Digitalwirtschaft eine noch größere Rolle als in der klassischen Ökonomie: Ist eine Software beispielsweise einmal geschrieben, steigt der Nutzen für das Unternehmen mit jedem weiteren Anwender, während die Kosten dafür nur marginal steigen. Drittens treibt die Datenökonomie die Bildung von Quasi-Monopolen voran: Wer die meisten Nutzer hat, besitzt die meisten Daten ? und kann damit seine dominante Stellung noch weiter vor der Konkurrenz ausbauen. Daten sind dabei zunehmend auch für das Trainieren künstlicher Intelligenz von Bedeutung.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

So verdienen Apple, Amazon, Alphabet, Facebook und Microsoft ihre Milliarden. (Grafik: Visual Capitalist)

Facebook, Amazon und Google verdienen über die Plattform Geld ?Apple nicht

Vor allem in Brüssel hat sich das Schlagwort der GAFA-Ökonomie durchgesetzt, um die Dominanz der US-Tech-Riesen zu beschreiben. GAFA steht für Google, Apple, Facebook und Amazon. Vielleicht, weil sich GAFAM blöd anhört, ist Microsoft die zweifelhafte Ehre nicht vergönnt geblieben, Teil der GAFA-Liga zu sein. Die GAFA-Unternehmen sind durch die beschriebenen Phänomene so dominant geworden, dass inzwischen selbst marktliberale Stimmen wie der britische Economist eine Reform der Regulierung von Kartellen fordern, um die Macht der Tech-Konzerne zu bändigen.

?Ausgerechnet der derzeit wertvollste börsennotierte Konzern der Welt profitiert also gar nicht in erster Linie von der heiß diskutierten Plattform-Ökonomie der Digitalwirtschaft.?

Drei dieser vier Konzerne verdienen ihr Geld tatsächlich über Plattformen, auf denen sie die Regeln bestimmen: Facebook ist ? zusammen mit den Facebook-Diensten Whatsapp und Instagram ? die dominante Plattform für private Kommunikation in der westlichen Welt. Google ist mit der Websuche und einer Reihe von Diensten rundherum wie Gmail, Google Drive, Google Mapsund dem Google Kalender die dominante Plattform des offenen Webs im Westen. Und Amazon hat sich im westlich geprägten Teil des Internets als eine Art ?Google für Produkte? und mit dem Cloud-Dienst AWS als Rückgrat großer Teile des Internets etabliert. All das sind waschechte Plattformen mit allen Vor- und Nachteilen für den Rest der Wirtschaft, die für die Plattform-Ökonomie diskutiert werden.

Auch Apple besitzt eine Plattform: iOS, das mobile Betriebssystem von Apple, bildet zusammen mit dem App Store und Diensten wie Apple Music ein Ökosystem und eine Plattform für iPhone und iPad. Doch anders als Facebook, Google-Mutter Alphabet und Amazon, verdient Apple sein Geld überwiegend nicht über diese Plattform, sondern durch den herkömmlichen Verkauf von Hardware ? vor allem durch dasiPhone. Auch wenn der Anteil des Umsatzes durch Dienstleistungen wie den Verkauf von Apps oder Musik-Streaming bei Apple wächst, ist er immer noch vergleichsweise klein im Vergleich zum Umsatz, den der Konzern mit dem Hardware-Verkauf macht.

Bei der Plattform hat Apple gegenüber Google das Nachsehen

Ausgerechnet der derzeit wertvollste börsennotierte Konzern der Welt profitiert also gar nicht in erster Linie von der heiß diskutierten Plattform-Ökonomie der Digitalwirtschaft. Eher im Gegenteil: Für Smartphones ist das klar dominante Betriebssystem seit Jahren Googles Android. iOS ist als Plattform für Entwickler immer noch attraktiv, weil iPhone-Nutzer in der Regel zahlungsbereiter sind als der Durchschnitt der Besitzer von Android-Smartphones. Dadurch kann Apples Ökosystem bei den verfügbaren Apps noch mit dem von Googles Android mithalten. Doch alle drei Faktoren der Plattform-Ökonomie ? Netzwerkeffekt, Skaleneffekt und die Daten-Ökonomie ? sprechen langfristig eher für Googles Android als Apples iOS.

Es ist also etwas Anderes, was Apple so wertvoll macht: Die Zutaten sind eine Mischung aus einem klassischen hochwertigen Hardware-Produkt, gutem Service und der Strahlkraft der Marke. Das iPhone bleibt ein begehrtes Luxusprodukt mit hoher Marge. Umfragen zeigen regelmäßig, dass iPhone-Besitzer so treu sind wie die Käufer keines anderen Smartphones ?und das liegt keineswegs in erster Linie daran, dass sie im Apple-Ökosystem gefangen sind. Die weit überwiegende Anzahl der iPhone-Käufer gibt schlicht an, dass sie sehr zufrieden sind mit ihrem Telefon.

Apple-Computer: 15 Design-Konzepte, die es nie in die Produktion geschafft haben

(Bild: Hartmut Esslinger, All rights reserved)

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Google-Mutter Alphabet, Facebook und Amazon mögen also jeweils ihre durch die Gesetze der Plattform-Ökonomie als unfair empfundenen Vorteile im globalen Wettbewerb genießen ?doch ausgerechnet beim wertvollsten der GAFA-Konzerne, nämlich Apple, gilt das nicht. Das sollte bei der Diskussion um die GAFA-Ökonomie in der Politik beachtet werden. Allein der Begriff zeigt allerdings schon, dass hier noch zu wenig zwischen den jeweiligen Geschäftsmodellen der Tech-Riesen aus den USA differenziert wird.

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datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz

Update: 25.05.17

DsiN-Index 2017 veröffentlicht: Mehr Cyber-Angriffe auf Verbraucher

Laut dem Deutschland sicher im Netz e.V. wird IT-Sicherheit zur ?Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert? - die Bedrohungslage erfordere den Ausbau von Schutzkompetenzen, denn fast 60 Prozent der Verbraucher hätten ?hohem Aufklärungsbedarf?.

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Insiderangriff auf Zomato: 17 Millionen Nutzerdaten gestohlen

Nach Meinung von Grard Bauer sollte diese jüngste erfolgreiche Cyber-Attacke Unternehmen aufrütteln, die sich zu sehr auf den Schutz am Perimeter, dem Übergang zwischen Firmennetzwerk und Internet, verlassen.

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WannaCry: Cyber-Attacke sollte Initialzündung für Taten sein

Es sei höchste Zeit, ?dass die Verantwortlichen zusammenarbeiten, um mit Hilfe einer gemeinsamen und klaren Cyber-Sicherheitsstrategie dafür zu sorgen, dass der Digitalisierungsprozess nachhaltig sicher und vertrauenswürdig umgesetzt wird, damit solche Angriffe in Zukunft verhindert werden?.

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BSI veröffentlicht neuen Leitfaden zur Umsetzung der Basis-Absicherung

Der ?Leitfaden zur Basis-Absicherung nach IT-Grundschutz: In 3 Schritten zur Informationssicherheit? richtet sich an KMU sowie kleinere Behörden und soll einen kompakten und übersichtlichen Einstieg zum Aufbau eines Informationssicherheitsmanagementsystems liefern.

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Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Journalisten warnen vor legislativem Schnellschuss

Im Kontext der bevorstehenden ersten Lesung des ?Gesetzes warnt die Organisation Reporter ohne Grenzen vor einem ?gefährlichen Schnellschuss?, der das Grundrecht auf Presse- und Meinungsfreiheit massiv beschädigen könnte.

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Update: 26.05.17

Steuerberater blicken positiv auf ihr Geschäft

Erstmals veröffentlicht DATEV einen Geschäftsklimaindex für die Steuerberater. Mit dem ?DATEV Branchenbarometer für Steuerberater? geben sie selbst eine Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung in ihrem Berufsstand ab.

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Unterstützungsangebote zur ordnungsgemäßen Kassenführung

Seit 01.01.2017 stellt der Gesetzgeber neue Anforderungen an elektronische Kassen. Es besteht seitdem die Pflicht zur digitalen Einzelaufzeichnung. DATEV bietet Fachseminare an.

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EBICS: Zahlungen sicher zur Bank bringen

Mit dem EBICS-Verfahren können Zahlungsaufträge elektronisch unterschrieben über das DATEV-Rechenzentrum an die Bank weitergeleitet werden. EBICS gilt als das sicherste Verfahren, das es aktuell auf dem Markt gibt.

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So erfüllen Sie die erweiterten Anforderungen der Taxonomie 6.0

Die neue Taxonomie 6.0 ist für die Wirtschaftsjahre 2016 und 2017 gültig. Die Übermittlung auf Basis der Taxonomie 6.0 ist mit dem ERiC-Client (V. 25) möglich, der voraussichtlich mit der Version 5.34 von Kanzlei-Rechnungswesen im Juli 2017 zur Verfügung gestellt wird.

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Fachbuch für Unternehmen ?Gut, lieb und trotz Mindestlohn nicht (zu) teuer?

Relevante Grundfragen zum Thema Mindestlohn

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Update: 24.05.17

EBICS: Zahlungen sicher zur Bank bringen

Mit dem EBICS-Verfahren können Zahlungsaufträge elektronisch unterschrieben über das DATEV-Rechenzentrum an die Bank weitergeleitet werden. EBICS gilt als das sicherste Verfahren, das es aktuell auf dem Markt gibt.

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So erfüllen Sie die erweiterten Anforderungen der Taxonomie 6.0

Die neue Taxonomie 6.0 ist für die Wirtschaftsjahre 2016 und 2017 gültig. Die Übermittlung auf Basis der Taxonomie 6.0 ist mit der Version 5.34 von Kanzlei-Rechnungswesen möglich, die voraussichtlich im Juli 2017 zur Verfügung gestellt wird.

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Wartungen geplant

Am Mittwoch, den 31.05.2017, stehen von 19:00 Uhr bis 23:00 Uhr mehrere Anwendungen nicht zur Verfügung, z. B. Unternehmen online, Datensicherung online, Freizeichnung online, datev.de-Formulare usw.

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Service-Releases veröffentlicht

Die für heute angekündigten Service-Releases für mehrere DATEV-Programme stehen bereit.

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Mehr DATEV-Kurznachrichten finden Sie bei www.datev.de