IT-Kurznachrichten




Update: 16.10.18

VMware: Schwachstelle ermöglicht Ausführen von beliebigem Programmcode

Die Virtualisierungssoftware von VMWare ermöglicht die simultane Ausführung von verschiedenen Betriebssystemen auf einem Host-System.

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Google Chrome: Mehrere Schwachstellen

Chrome ist ein Internet-Browser von Google.

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F-Secure Linux Security: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

F-Secure ist ein Hersteller einer Vielzahl von Antivirusprodukten für Client und Server.

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Oracle Java SE: Mehrere Schwachstellen

Die Java Platform, Standard Edition (SE) ist eine Sammlung von Java-APIs (JDK) und der Java Laufzeit Umgebung (JRE). Java Standard Edition (SE) Embedded ist die Laufzeitumgebung für die Java-Plattform des US-Unternehmens Oracle Corporation für Embedded Systems. Oracle JRockit JVM ist eine leistungsfähige Java Virtual Machine, die in Oracle Fusion Middleware enthalten ist.

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ClamAV: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service

ClamAV ist ein Open Source Virenscanner.

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heise online News

Update: 22.10.18

Industrieroboter: Absatz innerhalb von fünf Jahren verdoppelt

Analyse: Die Zukunft von Zend

Signierte Mac-Software muss bald von Apple beglaubigt werden

Österreich: Internetnutzer sollen 10.000 historische Luftbilder verorten

Jetzt patchen! Kritische Lücke in den Mediaplayern VLC und MPlayer







Update: 22.10.18

Kostenlose Games bei Steam: Gratis-Spiele für den PC

Die Spiele-Plattform Steam verfügt auch über einige kostenlose Spiele. Wir haben für Sie 10 Empfehlungen an Online-Spielen herausgesucht, die Sie über Steam spielen können. Dabei haben wir nicht nur nach knallharten Actiongames Ausschau gehalten, sondern auch nach fordernden Strategiespielen und mitreißenden Online-Rollenspielen. Hier ist jede Menge

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FIFA 19 bei MediaMarkt kaufen: Preis für PS4, Xbox, Switch und PC (Gesponsert)

FIFA 19 lässt sich ab sofort bei MediaMarkt kaufen. Das Fußball-Game können Sie jetzt für PC, PS4, Xbox One und Nintendo Switch bestellen. Im Video sehen Sie die fünf wichtigsten Neuerungen des Games.

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Sie wussten es schon vor 13 Jahren: "Simpsons"-Prophezeiung wird Wirklichkeit

Sie haben es schon wieder getan! "Die Simpsons" sind mittlerweile nicht nur für ihren unverkennbaren Humor bekannt, sondern auch für ihre Gabe, in die Zukunft zu blicken. Nun wurde eine Prophezeiung aus dem Jahr 2005 wahr.

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Sparkassen-Kunden müssen aufpassen: Vorsicht vor dem Kreditkartentrick

Derzeit versuchen Online-Betrüger wieder verstärkt an die Daten von Sparkassen-Kunden zu kommen. Mit einer seriös aussehenden E-Mail werden die Empfänger von einer vermeintlichen Sperrung der Kreditkarte informiert und zur Eingabe von Daten aufgefordert. Dabei handelt es sich um einen "klassischen" Phishing-Versuch, warnt die Verbraucherzentrale NR

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Film-Aktion bei Amazon: 5 DVDs für 20 Euro abstauben

Bei Amazon läuft aktuell wieder eine spannende Aktion für Film-Fans: 5 ausgewählte DVDs gibt es für insgesamt 20 Euro. Knapp 120 Titel fallen unter die Amazon-Aktion - wie's funktioniert und was Sie beachten sollten, erklären wir hier und im Video.

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Update: 22.10.18

Kostenlose Games bei Steam: Gratis-Spiele für den PC

Die Spiele-Plattform Steam verfügt auch über einige kostenlose Spiele. Wir haben für Sie 10 Empfehlungen an Online-Spielen herausgesucht, die Sie über Steam spielen können. Dabei haben wir nicht nur nach knallharten Actiongames Ausschau gehalten, sondern auch nach fordernden Strategiespielen und mitreißenden Online-Rollenspielen. Hier ist jede Menge

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Pannen-Update von Windows 10: Nutzer melden wieder Datenverlust

Das Windows 10 Oktober 2018 Update hat die Seuche. Nach und nach werden immer mehr Bugs bekannt, die das zurückgezogene Update verzögern. Aktuell klagen Nutzer über Probleme mit dem integrierten ZIP-Tool, das angeblich Daten ohne Warnung überschreibt. Das können wir nicht bestätigen, aber einen anderen ZIP-Bug. Sie greifen besser zu einer Alternati

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Google Maps mit neuer Funktion: Der Nutzer wird immer mächtiger

Google arbeitet weiter mit Hochdruck an Verbesserungen für seinen Kartendienst Google Maps. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen bereits viele neue Funktionen vorgestellt worden waren, soll das neueste Feature eine verbesserte Darstellung von Gerichten in Restaurants ermöglichen.

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Bester Musikplayer für Android: Komplett überarbeitet mit neuem Design

Laut Google Play Store über 50 Millionen Mal heruntergeladen: Der Poweramp Music Player zählt zweifellos zu den beliebtesten Alternativen des Standard-Players. In der neuesten Version wurde die App komplett überarbeitet und bekommt ein ganz neues Design.

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DB Navigator mit Update: Filme, Hörbücher, Musik im ICE-WLAN

Der kostenlose "DB Navigator" ist wohl zu Recht die beliebteste App, wenn es um Auskünfte zur Bahn geht. Jetzt ist ein neues Update der App erschienen, das direkten Zugang zum ICE Portal ermöglicht.

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Update: 21.11.13

Google Suche: Gefährliche Tools & Abzock-Websites

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Kaspersky Pure 2.0: Gratis auf der aktuellen CHIP-DVD

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Update: 17.10.18

ESET: Neue Hackergruppe ist extrem gefährlich

Forscher des Sicherheitsunternehmens ESET haben eine neue Malware entdeckt. Welche Ziele haben die Hacker hinter GreyEnergie?

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WhatsApp: Warnung vor neuem Kettenbrief!

Bei WhatsApp macht ein Kettenbrief die Runde. Er führt nicht zu einer schadhaften Webseite, dennoch ist Misstrauen angebracht. Das läuft da!

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ESET: Neue Hackergruppe ist extrem gefährlich

Forscher des Sicherheitsunternehmens ESET haben eine neue Malware entdeckt. Welche Ziele haben die Hacker hinter GreyEnergie?

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WhatsApp: Warnung vor neuem Kettenbrief!

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WhatsApp: Sicherheitslücke entdeckt ? jetzt handeln!

Google-Forscher haben eine massive Sicherheitslücke in WhatsApp aufgespürt. COMPUTER BILD verrät, was jetzt zu tun ist!

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Update: 16.02.18

Pokémon GO Shiny Liste: Wie man Shinies findet und erkennt

Unsere Shiny Übersicht für Pokémon GO listet alle aktuell erhältlichen Shinies im Spiel. Dazu erklären wir, wie man Shinies findet und erkennt.

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Pokémon GO: Deoxys Raid-Guide - Konter, Attacken, WP

Nach Mewtu ist Deoxys der neue EX-Raid-Boss. Unser Raid-Guide verrät die besten Konter und Wetter-Taktiken und listet die wichtigsten WP-Werte.

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Amazon: Blitzangebote des Tages - das sind die besten Technik-Deals

Die Amazon-Blitzangebote und Deals des Tages: Philips-Hue-Produkte, 4K-TVs von Samsung, Kindle-E-Books, Android-Go-Smartphone, Corsair-Netzteil und mehr.

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Halloween bei Prime Video und Netflix: Die besten Filme und Serien zum Gruselfest

Wo finden sich die Klassiker des Horrorfilms? Welcher Anbieter hat spannende Neuheiten und spukige Eigenproduktionen?

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iOS, iCloud & Co. mit Android synchronisieren: Typische Probleme und Lösungen

Wer von iOS auf Android umsteigt oder beide Plattformen nutzt, kann beim Umzug von E-Mails, Dateien oder Kontakten auf Probleme stoßen. Wir zeigen Lösungen.

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Update: 22.10.18

Lebensmittel aus dem Netz: Wieso Marktplätze für den Mittelstand besser sind

E-Food ist ein schwieriges Thema und logistisch herausfordernd. Für viele Lebensmittelhändler ist der Zug abgefahren und statt kostentreibender Infrastruktur sollte eine Marktplatzstrategie im Fokus stehen.

Feneberg, der bayrische Regional-Supermarkt, zieht den Stecker bei seinem ambitionierten E-Food-Projekt Freshfoods. Niemand kann dem Händler vorwerfen, er hätte nicht alles versucht. Letztlich war das Thema dann doch zu teuer für den kleinen Mittelständler, analysiert Olaf Kolbrück bei Etailment. Das scheint zuzutreffen: Der Unterhalt einer eigenen Infrastruktur ist kostenintensiv und nur mit langem Atem möglich. Besser, dieses Risiko auf die Marktplätze abzuwälzen.

Feneberg wirft das Handtuch: Onlineshop schließt

Die bayerische Supermarktkette Feneberg ist ein lokales Schwergewicht mit dreistelligem Millionenumsatz (2014: 360 Millionen) und 76 Filialen. Gelegentlich schließt die Kette eine Filiale, wie in Leutkirchen im Allgäu Ende Dezember, oder eröffnet eine neue, wie jüngst in Augsburg. 2013 betrieb Feneberg 81 Filialen, das Filialnetz stagniert moderat. Jetzt hat mit dem Ende von Freshfoods auch die hauseigene Online-Infrastruktur ein Ende gefunden. Der Shop mit eigener Lieferflotte ist aus Gründen der Wirtschaftlichkeit eingestellt worden, auch eine zuletzt durchgeführte Optimierung der Lieferrouten und kostenfreie Lieferungen konnten das nicht mehr ändern.

Lebensmittel-Onlinehandel: Marktplätze sind  die bessere Alternative

Statt im eigenen Onlineshop verkauft Feneberg seine Lebensmittel jetzt auf dem Marktplatz bei Bringmeister, dem Edeka-Lebensmittel-Onlineshop. Die Präsenz bei Bringmeister war zu erwarten, nachdem Feneberg kürzlich über einen langfristigen Kooperationsvertrag der Genossenschaft nahegerückt ist. Aus externer Sicht mag es zuerst wie ein Fehler aussehen, die eigene Infrastruktur aufzugeben und sich in die Abhängigkeit der Marktplätze zu begeben. Gerade hinsichtlich der Logistik, die sich ja so oft zum Nadelöhr entwickelt ? und den überlasteten Paketdiensten.

Feneberg hat den Stecker gezogen, weil anscheinend keine Rentabilität herstellbar war. Natürlich könnte das Unternehmen den Aufbau der Infrastruktur als Investition in die Zukunft sehen ? aber nüchtern betrachtet muss sich ein Mittelständler diese Investition auch leisten können. Es hilft nichts, wenn am Ende der Investition die Insolvenz droht.

Das Ende von Freshfoods weckt den Eindruck, dass das Investitionsvolumen für den Online-Lebensmittelhandel zu hoch für kleine bis mittlere Händler ist. Neben Bringmeister kooperiert Feneberg in München auch mit Amazon und beliefert aus einer von drei Filialen die Prime-Now-Kunden.

Die Präsenz auf einem Marktplatz stellt für Feneberg und andere Händler eine Möglichkeit dar, am Zukunftsfeld Online-Lebensmittelhandel teilzuhaben, ohne die teure Infrastruktur finanzieren zu müssen. Damit stellt sich angehenden Online-Lebensmittelhändlern die Frage: Ist genügend Kapital vorhanden, um mit den Großen in den Ring zu steigen, um Marktanteile zu kämpfen und eine eigene Infrastruktur aufzubauen ? um einen zumindest mittelfristig defizitären Unternehmenszweig aufzubauen? Oder soll das Investitionsvolumen lieber in Partnerschaften mit Marktplätzen bestehender Lebensmittelhändlern gesteckt werden? In den meisten Fällen dürfte die Partnerschaft nicht unbedingt die bessere, aber die einzig tragfähige Möglichkeit sein.

Partnerschaften und Genossenschaften bieten einen Ausweg aus dem Investitionsdilemma

Interessant an dieser Entwicklung ist die Tatsache, dass Edeka im Gegensatz zu Rewe einen quasi von der Marke losgelösten Marktplatz betreibt. Allem Anschein nach wird Feneberg seine Marke bewahren, was bei einer Kooperation mit Rewe wohl nicht möglich wäre. Eine der zu beantwortenden Fragen wird also sein, ob Händler sich einer Genossenschaft anschließen oder einen offenen Marktplatz wie Amazon oder Bringmeister nutzen?

Welcher Weg es auch wird: Ihn alleine zu gehen, scheint für kleine bis mittlere Händler keine Alternative mehr zu sein. Um so schlimmer, dass die CSU gerade daran arbeitet, die Genossenschaften in der EU zu zerstören.

Passend zum Thema

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Die größten Fehler im Homeoffice: 9 Menschen erzählen

Wir haben gefragt, ihr habt geantwortet. Neun Menschen erzählen, worauf man beim Arbeiten im Homeoffice besonders achten muss und was die größten Fehler sind.

Für die einen Fluch, für die anderen Segen. Das Homeoffice scheidet die Geister. Fast jeder hat sich daran schon versucht und nicht wenige haben den Mix gewählt. Sie arbeiten ein paar Tage von zu Hause aus und ein paar Tage die Woche im Büro. Wir haben unsere Leser gefragt, was der größte Fehler ist, den Berufstätige im Homeoffice begehen können. Auf Twitter kamen zahlreiche Antworten. Neun Menschen haben wir gebeten, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.

Keine Selbstdisziplin an den Tag legen

?Homeoffice klingt nach Arbeits-Eldorado, braucht jedoch eine Menge Selbstdisziplin?, sagt Christine Dingler. (Foto: privat)

Christine Dingler, 33 Jahre, Expertin für Unternehmenskommunikation

Das Arbeiten im Homeoffice bietet mir die nötige Flexibilität und die Freiheiten, meine Familie und meinen Beruf miteinander zu vereinbaren. Hier kann ich ohne ungeplante Unterbrechungen konzentriert arbeiten, mich fokussieren, kreativ sein. Ich habe keinen Anfahrtsweg ins Büro, spare damit Zeit und kann dafür die Kinder in die Kita bringen. Was nach einem wahren Arbeits-Eldorado klingt, braucht jedoch eine Menge Selbstdisziplin, die ich mir über die Jahre aneignen musste. Disziplin, sich nicht von unerledigten Aufgaben im Haushalt ablenken zu lassen, nicht immer sofort erreichbar sein zu müssen, Pausen einzulegen und ab einem gewissen Zeitpunkt dann auch Feierabend zu machen. Häufig genug war ich so sehr in meine Arbeit vertieft, dass ich um 17 Uhr feststellte, noch nichts zu Mittag gegessen, geschweige denn eine Pause gemacht zu haben. Während andere vormittags ins Büro fahren und im Laufe des Tages nach Hause kommen, arbeite ich dort, wo ich wohne. Ohne räumliche Trennung sind die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem fließend. Im Homeoffice muss klar sein, wann ein Arbeitstag beginnt und wann er endet. Nur so kann ich nach getaner Arbeit auch wieder Privatperson sein ? für die Familie, für den Partner und für mich.

Das Haustelefon für alles nutzen

Sonja Mankowsky, 44 Jahre, Freelance PR-Beraterin, Texterin und Coach

Als ich mich 2004 für mein Freiberuflerdasein entschied, war meine Homeoffice-Welt noch in Ordnung. Doch irgendwann eroberten meine Kinder dieses kleine Idyll. Denn sie lernten sprechen und entdeckten die magische Anziehungskraft des Telefons. Immerhin hatte mein Mann ? der auch Freelancer ist ? schon gelernt, Anrufern nicht immer allzu ehrlich mitzuteilen, womit ich gerade beschäftigt war. Doch jetzt ging es ans Eingemachte. Ein besonderer Service meiner lieben Kleinen war es, mit dem Telefon das Bad zu stürmen, denn Anrufe für die Mama haben ja allerhöchste Priorität. Mein Sohn hatte irgendwann auch raus, wie man sich in ein Gespräch einschaltet, was im Bestfall am Rauschen in der Leitung zu erkennen war. Allerdings nicht immer. Glücklicherweise sind unsere Auftraggeber sehr verständnisvolle Menschen. Und dennoch kann ich von einem Familientelefon für den Homeoffice-Gebrauch nur sehr dringend abraten. Es hinterlässt einfach ein peinliches Gefühl, wenn die Kunden mehr über dich wissen, als du bereit bist, preiszugeben. Dann doch lieber ein Diensthandy oder ein Zweitanschluss.

Vor dem Zubettgehen den Arbeitsplatz nicht verlassen

Frank Krause, 31 Jahre, Digital Producer bei der Mitteldeutschen Zeitung

Normalerweise pendle ich jeden Tag zur Arbeit. Anderthalb Stunden hin, anderthalb Stunden zurück. Darum bin ich meist sehr bedacht, rechtzeitig fertig zu werden, um den Zug noch zu bekommen ? schließlich fährt der nur einmal pro Stunde. Wenn ich allerdings von zu Hause arbeite, sieht das meist ganz anders aus: ?Jetzt kannst du das Thema auch noch zu Ende bringen?, oder ?Sieht ja keiner, wenn ich jetzt noch bei Facebook ein paar Kommentare moderiere?. Ich bin schließlich schon zu Hause. Wenn ich mir für den Abend nichts anderes vorgenommen habe, endet das oft darin, dass doch noch ein, zwei Stunden mit Arbeit vergehen. Und wenn ich dann aber wirklich Feierabend mache, fühlt es sich nicht so an. Ich sitze danach ja nur auf einem anderen Stuhl und eigentlich ist sowieso gleich Zeit fürs Bett. Vom Schreibtisch direkt ins Bett zu gehen, ist ein großer Fehler. Da fehlt ein wie auch immer gearteter Cut. Vor dem Bettgehen sollte man den Arbeitsplatz verlassen ? zum Sport gehen oder Freunde treffen. Einfach einer anderen Beschäftigung nachgehen.

Zu wenig kommunizieren

Jeannette Gusko, 34 Jahre, DACH-Managerin bei Gofundme

Homeoffice ist großartig und ein wichtiger Schritt zu selbstbestimmtem, flexiblen Arbeiten ? insbesondere als Puffer für die mentale Gesundheit und für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Aufgaben in der Care-Arbeit. Eine Hürde, die mir jedoch bei dieser Arbeitsorganisation über die Jahre immer wieder begegnet, sind implizite Annahmen. Im Englischen heißt es so treffend: ?If you assume, you make an ass of u and me.? Weil wir uns nicht sehen, uns nichts zurufen können, erfordert Homeoffice ein Mehr an Kommunikation, nicht weniger. Bei uns im Team haben wir morgens einen ?Daily Pitch?, ein knackiges Meeting, in dem wir die Prioritäten des Tages festzurren. Wir arbeiten im Campaigning in einer sich schnell ändernden Umwelt, sodass insbesondere die Kollegen aus dem Homeoffice immer wieder Entwicklungen, Arbeitsfortschritte oder Phasen des ungestörten Arbeitens rückmelden. Erfolgreiches Arbeiten findet im Team statt. Als Managerin kann ich Formen des Job-Sharings oder des Arbeitens über mehrere Zeitzonen hinweg ermöglichen, wenn klare Übergaben vereinbart sind. Ich würde es als ?Kommunikation als Service? bezeichnen ? ich warte nicht darauf, dass meine Kollegen und Kolleginnen suchen müssen oder verunsichert sind, ich kommuniziere den Arbeitsverlauf kontinuierlich und organisch.

Büroabwesenheit mit schlechtem Gewissen verbinden

Katja Diehl, 45 Jahre, freie Expertin für Unternehmenskommunikation

Wer im Homeoffice arbeitet, tut dies im Verborgenen. Man ist für die Kollegen und Kolleginnen im wahrsten Sinne unsichtbar. Bei mir führte das in meinem ersten Job dazu, dass ich zwar das Angebot zum Homeoffice wahrnahm, dabei jedoch einen ständigen Begleiter hatte: ein kleiner böser Kobold namens schlechtes Gewissen, der mich dazu brachte, die Abwesenheit vom Büro durch Aktionismus ohne Pausen und Selbstfürsorge überzukompensieren. Eigentlich zog ich mich ins Homeoffice zurück, wenn ich konzeptionell und in Ruhe jenseits des Großraumbüros arbeiten wollte. Doch statt konzentriert und ohne Störung zu arbeiten, war ich ständig auf Empfang und unruhig. Das Handy und auch Outlook ließen nicht den erwünschten Effekt im Off aufkommen. Viel öfter als im Büro schaute ich in den Posteingang, um auch ja keine Nachricht zu verpassen. Die Kollegen sollten nicht denken, dass ich nichts tue. Denn es gab stets blöde Sprüche, nur halb im Scherz, wenn ein Blocker ?Homeoffice? im Kalender platziert wurde. Ich machte keine Pausen, ging nicht wie im Büro auch mal vom Schreibtisch weg. Manchmal merkte ich erst nach zwei, drei Stunden, dass ich nichts getrunken hatte. Im Büro hatte ich Routinen, die im Homeoffice keinerlei positive Wirkung entfalteten. Vom Laptop ging es dann manchmal direkt ins Bett.

Zu wenig Bewegung in den Tag einbauen

Gero Pflüger, 46 Jahre, freier Berater für Social Media und Content-Marketing

Einmal pro Woche bin ich im Homeoffice, ansonsten arbeite ich in meinem Büro oder bin auf Reisen. Ich besitze eine Apple Watch, die mich dauernd zu mehr Bewegung zu motivieren versucht. Irgendwann fiel mir auf, dass ich besonders an Homeoffice-Tagen kaum meine selbst gesteckten Bewegungsziele schaffte, insbesondere die Schrittanzahl lag oft nur bei einem Viertel meiner normalen Tagesleistung. Ich saß daheim also wesentlich mehr herum als an regulären Bürotagen. Um das Problem anzugehen, habe ich mir gezielt mehr Bewegung verordnet und nutze dafür die Pomodoro-Technik: Ich plane eine Aufgabe, die ich 25 Minuten lang konzentriert bearbeite. Dann rasselt eine Eieruhr und ich mache eine fünfminütige Pause, in der ich im Garten herumwandere ? bei jedem Wetter übrigens. Nach zwei Stunden ? vier 30-Minuten-Abschnitte ? nehme ich mir 15 Minuten Zeit für eine Bewegungspause. Das reicht für einen kleinen Spaziergang. Diese Technik bringt mich nicht nur körperlich, sondern auch geistig wieder in Schwung. Und meine Schrittziele schaffe ich jetzt fast immer. Zu wenig Bewegung an Homeoffice-Tagen ist ein echtes Problem.

Verzicht auf Homeoffice/Büro/Coworking-Mix

?Das Café mit gutem WLAN schützt davor, dass einem im Homeoffice die Decke auf den Kopf fällt?, meint Philipp Bohn. (Foto: privat)

Philipp Bohn, XX Jahre, VP Circuit Collaboration bei Unify und CEO bei Blue Kiwi

Die reinen Homeoffice-Worker sollte es aus meiner Sicht gar nicht geben. Bei ihnen ist im persönlichen Arbeitsmix die Komponente der Heimarbeit lediglich besonders stark ausgeprägt. Mit den richtigen Collaboration-Tools und einer offenen Unternehmenskultur ist eine individuelle Mischung aus Homeoffice, dem herkömmlichen Büro, Coworking und mobiler Arbeit als Gegenentwurf zur reinen Präsenzkultur im Großraumbüro möglich. So hat sich das Homeoffice als Option etabliert und ist gerade für konzentrierte und über längere Strecken ungestörte Arbeit perfekt geeignet. Aber so oft wie möglich sollte man sich auch im Büro blicken lassen und die Anreise nicht scheuen. Neben der Effizienz längerer Meetings dient dies vor allem auch dem Aufbau und der Pflege des persönlichen Netzwerks im Unternehmen. Überspitzt heißt das: ?80 percent of success is showing up? (Dabeisein ist 80 Prozent des Erfolges). Ich selber nutze seit einigen Jahren auch Coworking, um unkompliziert Kontakte zu anderen Unternehmen und Kunden aufzubauen, die sich vermehrt dort einmieten. Liegen Coworking und Büro außer Reichweite, schützt auch das Café mit gutem WLAN davor, dass einem im Homeoffice die Decke auf den Kopf fällt. Der Mix macht?s.

Sich von Privatem ablenken lassen

Ulrike Grandi-Haferstroh, 40 Jahre, Head of Marketing & Communication bei Yukka Lab

Homeoffice ist toll. Man spart sich den Arbeitsweg, trinkt den besseren Kaffee und macht nebenbei die Wäsche. So hatte ich mir das zumindest vorgestellt. Tatsächlich musste ich lernen, meine Arbeit selbst zu wertschätzen und die Zeit zu schützen, die ich brauche, um gute Arbeit zu leisten. Die Kinder aus der Kita holen, deren Nachmittagstermine ganz selbstverständlich übernehmen, Einkauf statt Mittagspause, weil man ja ?zu Hause ist?? All das habe ich anfangs viel zu leichtfertig mit übernommen und die fehlenden Stunden dann abends aufgearbeitet. Das schlaucht. Denn die Abgabetermine standen fest und die Kunden sollten nichts von meinem zweiten ?Job? merken. Als Eltern und Partner mussten wir erst lernen, wie viel derjenige, der zu Hause arbeitet, von der Familienarbeit übernehmen kann, ohne auszubrennen. Heute arbeite ich wieder fest, Vollzeit. Homeoffice ist die Ausnahme. Das heißt leider längere Wege, mehr Absprachen, aber eben auch klarere Grenzen für die eigene Arbeitszeit. Das hat auch seine Vorteile.

Kommunikation nur auf E-Mails beschränken

Sascha Welters, 47 Jahre, Global Digital Director bei Gore-Tex

In unserem Unternehmen gibt es die Philosophie, dass ein Werk mit über 200 Mitarbeitern nicht mehr optimal kommunizieren kann, da sich nicht alle ?an der Kaffeemaschine? austauschen können. Nun arbeite ich in einem globalen Team zu einem Großteil aus dem Homeoffice heraus, da wird es eng mit dem entspannten Plauschen an der Kaffeemaschine. Also habe ich anfangs versucht, die Kommunikation mit meinen Kollegen per E-Mail zu führen. Dies hatte nicht nur endlose E-Mail-Ketten zur Folge, sondern auch das Feedback, dass ich ja nie wirklich ?dabei? sei. Auch der Einsatz von Slack hat daran wenig geändert. Denn es geht ihnen in erster Linie nicht um das Abrufen von Informationen oder die Darstellung getaner Arbeit. Es geht vielmehr um das Gefühl, gehört und verstanden zu werden. Als Folge dessen besteht mein Kalender nun zu 30 Prozent aus wiederkehrenden Update-Meetings, die ich meist telefonisch oder immer häufiger per Video führe. Aus meiner Zeit bei Twitter habe ich die Kraft des Teambuildings durch Videochats sehr schätzen gelernt. Da ich nun immer häufiger meine Kaffeetasse in die Kamera halte, bin ich mir sogar sicher, dass am Ende der nächsten Feedback-Runde mein ?Kaffeemaschinen-Score? deutlich gestiegen ist.

Übrigens, ob von San Francisco oder von Berlin aus: Unser Autor Andreas Weck hat in seinem Leben mehr remote als fest in einem Büro gearbeitet. Sein Fazit: Das Homeoffice löst viele Probleme, schafft aber auch neue. Lies hier den ausführlichen Erfahrungsbericht.

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Die besten Keyword-Tools zur Recherche von Suchbegriffen

Eine gründliche Keyword-Recherche gehört nach wie vor zu jeder SEO-Strategie. Neben dem Keyword-Planer von Google gibt es noch weitere Tools für die Keyword-Recherche. Wir stellen sie euch vor.

Zunächst zeigen wir euch, welche Möglichkeiten Google selbst zur Keywod-Recherche bietet. Auf Seite 2 dieses Beitrages findet ihr leistungsstarke kostenpflichtige Keyword-Tools. Kostenlose Keyword-Tools, die meist mit weniger Funktionen daherkommen, findet ihr auf Seite 3.

Alle Keyword-Tools auf einen Blick

Google-Keyword-Planer ist das bekannteste Keyword-Tool. (Screenshot: google.com)

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Google Keyword Planner

Der bekannteste Vertreter der Keyword-Tools ist natürlich der hauseigene Keyword-Planner von Google Adwords. Er richtet sich an die Anzeigenkunden und vereint die Funktionen des früheren Keyword-Tools sowie des ebenfalls abgeschalteten Traffic-Estimators. Der Keyword-Planner zeigt die durchschnittlichen monatlichen Suchvolumina der abgefragten Suchbegriffe an, Gebotsvorschläge für die Anzeigenschaltung auf diese Keywords sowie passende verwandte Suchanfragen. Der Haken an der Sache: Seit August 2018 sind die exakten Keyword-Daten für Adwords-Kunden mit geringem Umsatz nicht mehr einsehbar. Stattdessen werden die Suchvolumina nur noch groben Bereichen von 0, 1 - 100, 100 - 1.000, 1.000 - 10.000, 10.000 - 100.000, 100.000 - 1 Million, > 1 Million. Welche Funktionen das Tool von Google bietet, lest ihr in unserer Anleitung zum Google Keyword-Planner.

Google-Keyword-Planer ist das bekannteste Keyword-Tool. (Screenshot: google.com)

Google Trends: Die Entwicklung von Keywords im Blick

Google Trends visualisiert die Verwendung von Suchanfragen im zeitlichen Kontext. Die Ergebnisse lassen sich für bestimmte Zeitspannen, Länder und Kategorien sowie nach Web-, News-, Shopping- und Youtube-Suche filtern. Im Beispielbild ist zu sehen, wie sich die Suchvolumina der Suchbegriffe "iOS" (blau) und "Android" (rot) in den letzten Jahren entwickelt haben. Besonders spannend: Die Suche nach Marken wie Zalando oder t3n sowie konkreten Produkten wie iPhone oder Makerbot.

Das Suchinteresse im zeitlichen Kontext, dank Google Trends. (Screenshot: google.com)

Google Correlate: Wie stehen Suchbegriffe miteinander in Verbindung?

Google Correlate funktioniert ähnlich wie Google Trends. Allerdings könnt ihr mit Correlate nicht nur herausfinden, wie sich die Abfrage eines bestimmten Keywords im Jahresverlauf verändert. Ihr erfahrt außerdem, welche Keywordtrends sich in einer ähnlichen Weise entwickeln, statistisch gesehen also korrelieren. Ihr gebt einfach einen Suchbegriff ein und erhaltet eine Liste mit Keywords, die ein ähnliches Suchverhalten aufweisen. Der Korrelationskoeffizient gibt dabei den Grad der Beziehung der gefundenen Suchbegriffe zur Ausgangsbegriff an. So kann man zum Beispiel sehen, dass das Keyword ?Erkältung? einen ähnlichen zeitlichen Suchverlauf aufweist wie ?Hühnersuppe?.

Welche Suchbegriffen zeigen einen korrelierenden Suchtrend? (Screenshot: google.com)

Google Suggest: Die meistgesuchten Begriffe

Google Suggest (auch: Google Autocomplete) liefert Nutzern schon beim Eingeben der ersten Buchstaben im Suchfeld passende Keywords beziehungsweise Keyword-Kombinationen. Laut Google handelt es sich dabei um die im entsprechenden Kontext meistgenutzten Suchbegriffe. Google Suggest dient deshalb häufig als erster Anhaltspunkt. Die meisten der folgenden Keyword-Tools nutzen als Datenquelle auch Google Suggest.

Google selbst hilft bei der Keyword-Recherche. (Screenshot: google.com)

Keywordtool.io: kostenpflichtiges Keyword-Tool

Keywordtool.io generiert für jeden Suchbegriff mehrere hundert Keywords und ist damit ein sehr ergiebiger Keyword-Lieferant. Nutzer können zwischen mehreren Sprachen und Plattformen (zum Beispiel Google, Youtube, Bing oder Amazon) wählen. Die Ergebnisse lassen sich mit nur einem Mausklick kopieren und zu weiteren Analyse in beispielsweise Excel übertragen. Leider ist das Tool nicht kostenlos. Je nach Funktionsumfang kostet Keywordtool.io zwischen 48 und 88 US-Dollar im Monat.

Leistungsstarkes Keyword-Tool: Keywordtool.io. (Screenshot: keywordtool.io)

Mangools Keyword Finder ermittelt einen Wettbewerbsindex

Optisch ansprechend und aufgeräumt präsentiert sich der Keyword Finder (Provisions-Link) von Mangools. Er findet ?Longtail-Keywords mit geringem SEO-Wettbewerb?, heißt es auf der Startseite. Nach Eingabe eines Keywords ermittelt er in wenigen Sekunden thematisch nahestehende Begriffe, deren Suchvolumen und durchschnittlichen Klickpreis. Interessant ist auch die ermittelte ?SEO-Schwierigkeit?, die mit den ebenfalls eingeblendeten Suchergebnissen einen ersten Eindruck vom Wettbewerb der Mitbewerber gibt. Im kostenlosen Plan sind täglich fünf Suchen mit je 50 Keywords enthalten.

Wem das zu wenig ist und wer weitere SEO-Analysen durchführen will, kann Mangools für 25 bis 69,90 Euro (je nach Funktionsumfang) monatlich nutzen.

Ein sehr umfassendes und informatives Tool: Der Keyword Finder von Mangools. (Screenshot: kwfinder.com)

Moz Keyword Explorer: Erweiterte Metriken

Das Keyword-Tool von Moz gehört zum kostenpflichtigen Service von Moz Pro, kann aber in einer arg abgespeckten Version auch kostenfrei genutzt werden. Der Keyword Explorer liefert Suchvolumina in einem Von-Bis-Bereich, der jedoch wesentlich genauer ist als beim Keyword-Planner. Zudem erhalten Nutzer Einblicke in die organische Click-through-Rate, die Schwierigkeit des Wettbewerbs und das Potenzial, um die Konkurrenz um das Keyword besser abzuschätzen.

Die kostenfreie Nutzung erlaubt zwei Keyword-Abfragen pro Tag und ist daher nur für die sporadische Recherche geeignet. Mehr Abfragen sowie umfassende SEO-Analysen gibt es ab 99 im Monat mit MozPro.

Der Moz-Keyword-Explorer zeigt auch Chancen, Potenzial und Wettbewerb. (Screenshot: moz.com)

Metrics.tools wirft einen Blick auf Relevanz

Bei der Suche nach Keywords kommt es nicht nur auf das Suchvolumen und die Konkurrenz an. Metrics.tools gibt daher auch eine Relevanzeinschätzung zu den verschiedenen Keywords. Ihr könnt mit diesem Tool außerdem untersuchen, welche Keywords zu einer Sichtbarkeitsveränderung einer URL geführt haben. Je nach Funktionsumfang kostet dieses Tool zwischen 17,95 und 89,95 Euro im Monat.

Metrics.tools schätzt auch die Relevanz von Suchbegriffen ein. (Screenshot: metrics.tools)

SECockpit: Leistungsstarke Keyword-Verwaltung

Dieses Keyword-Tool kann bis zu 200 Keywords pro Minute verarbeiten und erleichtert damit die Keyword-Recherche ungemein. SECockpit zapft dabei nicht nur Google Adwords an, sondern auch Google Suggest und Googles verwandte Suchbegriffe. So erhaltet ihr eine große Auswahl passender Keywords. Die gefundenen Keywords könnt ihr nach verschiedenen Aspekten filtern, um beispielsweise die Keywords mit einem hohen Ertragspotenzial zu ermitteln. Zudem wird für jedes Keyword eine Konkurrenzanalyse der Top-10-Seiten durchgeführt. Je nach gewünschtem Funktionsumfang kostet SECockpit zwischen 249 und 699 Euro im Jahr.

SECockpit verlässt sich nicht nur auf Adwords-Daten. (Screenshot: secockpit.com)

Der Keywords Explorer von Ahrefs

Das Tool Ahrefs ist in SEO-Kreisen vor allem als Backlink-Checker bekannt, bietet mit seinem 2016 erschienenen Keyword Explorer aber noch um einiges mehr. Basierend auf Clickstream-Daten erhaltet ihr Keyword-Ideen, Daten über das Suchvolumen, zur Schwierigkeit des Keywords und eine Konkurrenzanalyse der Seiten, die bereits erfolgreich für das Keyword ranken. Außerdem erfahrt ihr anhand der Return Rate, wie häufig User erneut nach einem bestimmten Keyword suchen. Der Keyword Explorer von Ahrefs kostet in der Lite-Variante 99 US-Dollar im Monat, in der Standard-Version 179 US-Dollar.

Der Keyword Finder von Ahrefs liefert eine Menge nützlicher Daten. (Screenshot: ahrefs.com)

Termexplorer: Massig Daten für die finale Analyse

Eines der mit Abstand ergiebigsten Tools in dieser Liste ist Termexplorer. Sobald ihr eine Reihe guter ?Seed Keywords? gefunden habt, findet der Webdienst automatisch ähnliche Alternativen und liefert diese inklusive wichtiger Keyword- und Linkmetriken. Sie bieten die ideale Grundlage für eine tiefergehende Analyse in beispielsweise Excel. Termexplorer ist in drei ?Plänen? ab 34 Euro pro Monat erhältlich, bietet aber auch einen abgespeckten kostenlosen Account an.

Eines der besten Keyword-Tools der SEO-Szene. (Screenshot: termexplorer.com)

Answer the Public: Das etwas andere Keyword-Tool

Answer the Public ging zum Launch durch die Fachpresse. Grund ist nicht der Funktionsumfang, sondern die ungewöhnliche Aufmachung. Nach Eingabe eines Suchbegriffs liefert Answer the Public auf Basis von Google und Bing eine Reihe von themenrelevanten Fragen und Aussagen. Es kombiniert insofern Fragen- und Keyword-Tool. Die Fragen werden dabei nach den klassischen W-Fragen sowie nach Präpositionen und Vergleichsbegriffen geclustert. Damit gibt das Tool einen Einblick in die Interessen und Suchintentionen der Zielgruppe und hilft somit bei der Konzeption von Texten und Landingpages. Detaillierte Zahlen erhält man jedoch nicht.

Das etwas andere Keyword-Tool: Answer the Public. (Screenshot: t3n.de / Answer the Public)

Übersuggest: Das erweiterte Google Suggest

Mit Übersuggest können Nutzer die Funktionen von Google Suggest voll ausnutzen. Der Webdienst ermittelt zum eingegebenen Suchbegriff alle durch Google ausgelieferten Keyword-Vorschläge. Hierfür kombiniert Übersuggest den Suchbegriff mit einzelnen Buchstaben und Zahlen. Dies ist durchaus hilfreich, wenn man sich einen ersten Überblick über ein Thema verschaffen möchte. Was fehlt sind erweiterte Informationen zur Suchphrase, wie beispielsweise konkrete Suchvolumina.

Übersuggest nutzt Google Suggest zur Keyword-Recherche. (Screenshot: ubersuggest.org)

WDF*IDF Analyse Tool zur Termgewichtungs-Analyse

Anhand eines Suchbegriffes oder einer URL könnt ihr mit dem WDF*IDF-Tool eine WDF*IDF-Analyse zu durchführen. Das Tool zeigt euch so unter anderem, welche Begriffe mit welcher Häufigkeit im Zusammenhang mit dem eingegebenen Keyword in Text vorkommen. Diese Ergebnisse könnt ihr dann in die Erstellung und Optimierung von Webseitentexten einfließen lassen.

Ideal für die Planung und Optimierung von Texten: das WDF*IDF-Tool. (Screenshot: wdfidf-tool.com)

Hypersuggest: Keyword-Vorschläge und W-Fragen

Auch Hypersuggest liefert Google-Suggest-Ergebnisse und zwar in den Varianten ?Keyword + weitere Wörter? und ?weitere Wörter + Keyword?. Hinzu kommt ein W-Fragen-Tool, bei dem neben den Standard-Fragewörtern auch eigene eingetragen werden können. Die Analyse der W-Fragen nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als die Suggest-Abfrage.

Hypersuggest liefert Keyword-Vorschläge und W-Fragen. (Screenshot: Hypersuggest)

Seorch Suggest: Longtail-Keywords finden

Mit Seorch Suggest könnt ihr schnell Longtail-Varianten zu euren gewünschten Keywords finden. Das Tool greift dabei auf Eingabevorschläge von Google, Yandex, Amazon, Youtube, Ebay, Wikipedia, Dawanda, Yahoo, Google Shopping, Google News und Bing und sortiert die Ergebnisse absteigend nach ihrer Häufigkeit. Die Resultate könnt ihr als CSV-Datei exportieren und für eine weitere Analyse in einem anderen Keyword-Tool wie zum Beispiel dem Keyword-Planner hochladen.

Seorch Suggest ist sehr nützlich, um Longtail-Keywords zu finden. (Screenshot: seorch.de)

Soovle: Mehrere Kanäle und ihre Keywords im Blick

Mit soovle können sich Nutzer über relevante Keywords auf verschiedenen Plattformen informieren, darunter auch Wikipedia, Youtube und Amazon. Leider lassen sich die generierten Keywords anschließend nicht einfach exportieren, der Webdienst eignet sich deshalb nur für einen ersten Überblick. Mit einer groben Idee der relevanten Suchbegriffe auf verschiedenen Plattformen können sich Nutzer anschließend weiter vorarbeiten: Offen bleiben nämlich auch Informationen zum jeweiligen Suchvolumen.

Das Keyword-Tool Soovle verschafft Nutzern einen guten Überblick. (Screenshot: soovle.com)

Suggestit.de: Noch mehr Keywords anderer Plattformen

Ähnlich wie Soovle funktioniert auch Suggestit.de von Niels Dahnke. Der Hannoveraner hat seinen Webdienst allerdings um einige zusätzliche Quellen bereichert, darunter die B2B-Plattform Wer-liefert-was.de sowie Otto.de. Die von diesen Seiten abgerufenen Begriffe doppeln sich häufig mit den von Google ausgespuckten Ergebnissen, sind durch ihre Kaufintention aber trotzdem eine gute Ergänzung.

suggestit
Suggest.it stammt vom hannoverschen SEO-Experten Niels Dahnke. (Screenshot: suggest.it)

Keyword-Tools zur Identifizierung verwandter Begriffe

Sobald das direkte Umfeld des eigentlichen Keywords untersucht wurde, lohnt ein genauer Blick in angrenzende Themenbereiche. Hierbei helfen Websites wie OpenThesaurus, Semager und der Metager-Web-Assozinator. Alle Dienste liefern Nutzern zum eingegebenen Keyword passende ähnliche Suchbegriffe. Als Ausgangspunkt dient mir hierbei Openthesaurus.de. Der nächste Anhaltspunkt ist schließlich Semager. Der Webdienst veranschaulicht am ehesten die Zusammengehörigkeit der einzelnen Suchbegriffe.

Openthesaurus: Ein weiterer Anhaltspunkt bei der Keyword-Recherche. (Screenshot: openthesaurus.de)

Mit welchen Keyword-Tools arbeitet ihr am liebsten?

Dieser Artikel vom 9. Februar 2016 wurde zuletzt am 19. Oktober 2018 aktualisiert.

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Mozilla-Chefin: In der Tech-Branche fehlt es an Geisteswissenschaftlern

Die Chefin der Mozilla-Foundation hat vor einer neuen Generation von Technokraten in der Tech-Branche gewarnt. Die Firmen sollten mehr Geisteswissenschaftler einstellen.

Fehlende Diversität in der Tech-Branche kann zu Problemen führen, die sich negativ auf die Gesellschaft auswirken. Davor warnten Microsofts Chefjustiziar Brad Smith und seine Kollegen in dem Buch ?The Future Computed?. Die Microsoft-Mitarbeiter verwiesen dabei etwa auf Bilderkennungssysteme, die nicht in der Lage waren, Menschen mit nichtweißer Hautfarbe als solche zu identifizieren. In dieselbe Kerbe schlägt jetzt Mitchell Baker, Chefin der Mozilla-Foundation. Ihre Lösung für die Tech-Firmen: mehr Geisteswissenschaften integrieren.

Natürlich müssten auch weiterhin junge Menschen in den sogenannten Mint-Fächern (Mathemathik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ausgebildet werden. Aber jeder moderne Student sollte Fähigkeiten erwerben, die weit darüber hinausgingen, erklärte Baker dem Guardian. Die künftigen Firmenlenker, die die Welt mitgestalten werden, müssten verstehen, wie das Programmieren mit menschlichem Verhalten interagiere, mit Privatsphäre, Sicherheit oder Gleichberechtigung, erklärt auch Kathy Pham, Computerwissenschaftlerin bei Mozilla.

Mozilla ruft Wettbewerb für mehr Geisteswissenschaften in der Tech-Branche aus

Die Firefox-Entwickler haben daher gemeinsam mit drei anderen wohltätigen Organisationen einen Wettbewerb gestartet, der Universitäten ermutigen soll, ethische Bildung in die Informatikstudiengänge zu integrieren. Die sogenannte Responsible Computer Science Challenge wird laut Mozilla in den kommenden drei Jahren mehr als drei Millionen US-Dollar für erfolgreiche Vorschläge bereitstellen.

?Es geht dabei nicht um die Sozialwissenschaften der Vergangenheit, sondern etwas, das mit der Menschheit zusammenhängt und damit, wie man über die Auswirkungen der Technologie auf die Menschheit denkt?, sagte Baker dem Guardian. Das könnte eine Mischung aus Soziologie, Anthropologie, Psychologie, Philosophie und Ethik sein ? und dieser Mix könnte dann Teil der künftigen Mint-Ausbildung werden. Anderenfalls, warnt Baker, könnte die Gesellschaft sich eine neue Generation von Technokraten heranziehen ? das werde auf uns alle zurückfallen.

Vor wenigen Wochen hatte auch der Chefredakteur des t3n-Magazins, Luca Caracciolo, für Geisteswissenschaftler plädiert. Sein Fazit: Wir brauchen mehr Philosophen!

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Pixel 3 und 3 XL im Test: Schnörkellose Google-Phones mit toller Kamera und KI

Das Pixel 3 und 3 XL ? Googles mittlerweile dritte Generation der hauseigenen Top-Smartphones ist da. Im Test zeigt sich, dass Google zwar tolle Geräte bauen kann, die Konkurrenz aber teilweise die Nase vorn hat ? nichtsdestotrotz können die neuen Modelle überzeugen.

Die Pixel-Smartphones nehmen im Android-Ökosystem eine besondere Stellung ein: Sie stammen direkt aus der Feder Googles, die auch für das am weitesten verbreitete Betriebssystem der Welt verantwortlich sind. Entsprechend bestechen die Google-Geräte mit einem sauberen und schnellen Android ohne Haken und Ösen und ohne Bloatware. Für Android-Enthusiasten neben einer transparenten Update-Politik und zeitnahen Updates ein Kaufargument für die Google-Geräte.

Interessanterweise erwähnte Googles Hardware-Chef Rick Osterloh im Zuge des Events am 9. Oktober nicht ein einziges Mal den Namen des Betriebssystems. Android spielt bei den Pixel-Geräten allem Anschein nach die zweite Geige ? der Fokus liegt auf der Hardware und den zahlreichen neuen KI-Funktionen. Nach den ersten beiden Pixel-Generationen ist die Hardware eindeutig ein großer Schritt nach vorn ? perfekt sind Pixel 3 und 3 XL aber nicht.

?Top Notch? ? Design und Verarbeitung von Pixel 3 und 3 XL

Beim Aussehen der neuen Pixel-Geräte orientiert sich das Unternehmen an der Designsprache der Vorgänger: Die Rückseite der Geräte besitzt eine optische Zweiteilung, die visuell und haptisch zwischen dem Geräteteil, das man berühren soll, und dem oberen Sensor-Teil unterscheidet. Im Unterschied zu den Vorgängern, bei denen rückseitig Glas und Metall verbaut wurde, kommt beim Pixel 3 nur ein durchgehendes Glaselement zum Einsatz, dessen unterer Teil durch einen chemischen Prozess mattiert wurde.

Oben schimmernd, unten matt, dennoch bestehen die Rückseiten des Pixel 3 und XL aus jeweils einem Glaselement. (Foto: t3n.de)
Oben schimmernd, unten matt, dennoch bestehen die Rückseiten des Pixel 3 und XL aus jeweils einem Glaselement. (Foto: t3n.de)

Das mattierte Glas hat mehr als einen Vorteil: Zumindest bei den hellen Farbvarianten Weiß (?Clearly White?) und Sand (?Not Pink?) ist kaum eine Fettfinger-Entwicklung auszumachen ? bei der schwarzen Version sieht es etwas anders aus. Außerdem bringt Google durch die Materialwahl endlich wieder kabelloses Laden in seine Geräte zurück, die zuletzt in Nexus 5 (Test) zum Einsatz kam. Ein Nachteil von Glas liegt wie bei den Geräten der Mitbewerber auf der Hand: Es kann schneller zerbrechen als Metall, weshalb eine Schutzhülle ratsam ist.

Google Pixel 3 und 3 XL im Test. (Foto: t3n.de)
Google Pixel 3 XL und 3 ? beide besitzen auf der Rückseite einen Fingerabdrucksensor. (Foto: t3n.de)

Durch die Behandlung des Glases fühlen sich die Pixel-3-Modelle dank der leicht rauen Oberfläche griffiger als manch anderes Smartphone aus Glas an. Der Stabilität verleihende Geräterahmen besteht weiterhin aus Metall, das leicht abgerundet ist und sich nahtlos mit der der ebenso abgerundeten Glas der Rückseite verbindet.

Google Pixel 3 XL von der Seite. (Foto: t3n.de)
Google Pixel 3 XL von der Seite. (Foto: t3n.de)

Trotz größerer Bildschirme ? das Pixel 3 besitzt ein 5,5-Zoll-, das XL ein 6,3-Zoll-Display ? hat Google es geschafft, die Abmessungen beider Geräte im Vergleich zum Vorgänger nicht zu verändern. Dennoch sind weiterhin nach vorn gerichtete Stereolautsprecher an Bord, die einen satten und lauten Sound produzieren.

Google Pixel 3 XL von unten mit USB-C-Port. (Foto: t3n.de)
Google Pixel 3 XL von unten mit USB-C-Port und Sim-Slot. (Foto: t3n.de)

Während die beiden Pixel-Modelle rückseitig identisch aussehen, liegt neben den verschiedenen Abmessungen der größte Unterschied auf der Vorderseite. Denn Google hat sich dafür entschieden, dem 3 XL eine massive Displaykerbe zu verpassen, die größer ist als die aller anderen auf dem Markt befindlichen Geräte. Googles Pixel-Produktmanager, der auf dem Event in Berlin anwesend war, argumentiert, dass sie so groß erscheine, da das Display an der Oberseite des Geräts weit an den Gehäuserand gezogen wurde. Das ist aber auch bei anderen Geräten der Fall. Als weitere ? plausiblere ? Gründe nennt er die frontseitige Dual-Kamera und den Frontlautsprecher. Diese Entschuldigungen Erklärungen lassen wir eher durchgehen ? dass die beidem Kameras viel Platz beanspruchen, ist im Teardown von iFixit gut zuerkennen. Nichtsdestotrotz: Die große Notch ist zwar nicht sonderlich hübsch, mit der Zeit nimmt man sie aber nicht mehr wahr. Ein software-seitiges Ausblenden wie bei anderen Smartphones mit Notch ist über die Entwickler-Einstellungen möglich. Dabei wird der Bildschirmbereich links und rechts neben dem Ausschnitt einfach abgeschaltet.

Die Notch des Pixel 3 XL ist zuerst unübersehbar - mit der Zeit nimmt man sie nicht mehr wahr . (Foto: t3n.de)
Die Notch des Pixel 3 XL ist zuerst unübersehbar ? mit der Zeit nimmt man sie nicht mehr wahr. (Foto: t3n.de)

Die Verarbeitung beider Pixel-Geräte ? uns liegen das große und kleine Modell vor ? ist tadellos und entspricht der eines High-End-Smartphones. Beide sind übrigens nach IP68 gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt ? die Pixel-2-Geräte hatten noch eine IP67-Zertifizierung. Damit sind sie in Sachen Schutz gleichauf mit Samsungs und Apples aktuellen Topmodellen.

Google Pixel 3 und 3 XL im Test. (Foto: t3n.de)

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Pixel 3 und 3 XL: Endlich tolle Displays

Nicht nur die Verarbeitung der Geräte ist hervorragend, sondern auch endlich die Displays, was beim Pixel 2 XL ja leider nicht der Fall war. Auch in unserem damaligen Test kam der Bildschirm des Pixel 2 XL aufgrund seiner starken Blaufärbung nicht sonderlich gut weg. Bei den 2018er Geräten hat Google offensichtlich mehr Sorgfalt bei der Qualitätssicherung walten lassen. Denn nicht nur das Panel des Pixel 3 ist sehr ordentlich, sondern auch das des 3 XL ist trotz Notch top.

Inhalt:

Google Pixel 3 XL und Pixel 3. (Foto: t3n.de)
Google verbaut beim Pixel 3 XL und Pixel 3 qualitativ hochwertige Displays. (Foto: t3n.de)

Keines der beiden Modelle weist eine starke Blaufärbung bei spitzem Betrachtungswinkel auf. Farben werden bei beiden ausgewogen dargestellt, außerdem sind sie ausreichend hell. Die Bildschirme mögen zwar zwar nicht so hell sein wie etwa der des Galaxy Note 9 (Test), dennoch lassen sich Inhalte auch bei Sonnenlicht gut ablesen. Interessanterweise stammt das 6,3-Zoll-Oled-Display mit seinen 2.960 x 1.440 Pixeln (523 ppi) wie beim Pixel 2 XL nicht von LG, sondern von Samsung. Das kleinere 5,5-Zoll-Panel für das Pixel 3 kauft Google allerdings bei LG ein, wie die Bastler von iFixit herausgefunden haben.

Laut Google sei viel Zeit in die Display-Kalibrierung geflossen, damit die Farben im optionalen natürlichen Modus zu 100 Prozent korrekt darzustellen. Dieser Modus kommt jedoch standardmäßig nicht zum Einsatz, sonder der Adaptive, in dem Farben auf dem Bildschirm etwas knackiger dargestellt werden. Schaut ihr euch indes Fotos auf dem Screen an, sollen die Farben unverfälscht erscheinen. Eine dauerhafte Anzeige im ?natürlichen? Modus könnt ihr in den Bildschirmeinstellungen aktivieren.

TL;DR: An den Bildschirmen beider Smartphones gibt es kaum etwas zu beanstanden. Das Panel des XL-Modells erhält sogar bei den Displayexperten von Displaymate eine A+-Wertung ? besser geht es nicht.

Die Kamera des Pixel 3: Google liefert wieder ab

Dank Computational Photography: Mit der einfachen Linse lassen sich sehr gute Fotos knipsen. (Foto: t3n.de)
Dank Computational Photography: Mit der einfachen Linse lassen sich sehr gute Fotos knipsen. (Foto: t3n.de)

Google bleibt seiner Maxime der ersten beiden Pixel-Modelle treu: Eine Kamera genügt, um tolle Fotos zu produzieren. Anstatt am Wettrüsten um die meisten Kamera-Sensoren auf der Rückseite teilzunehmen ? mittlerweile habe Hersteller Smartphone mit drei und sogar vier Hauptkameras am Start ?, ist Google immer noch von der Kraft der Computational Photography ? einer Mischung KI, Soft- und Hardware ? überzeugt. Wirft man einen Blick auf die Resultate, die mit dem Pixel 3 (XL) produziert werden können, liegt Google gar nicht so verkehrt.

Unter der Haube hat sich im Vergleich mit dem Pixel 2 auf den ersten Blick nichts verändert: Im Pixel 3 steckt ein neuer 12,2-Megapixel-Sensor mit f/1,8-Blende, optischer Bildstabilisierung und Googles Pixel Visual Core. Dabei handelt es sich um einen Koprozessor, der etwa Zero-Shutter-Lag-HDR+-Aufnahmen um den Faktor fünf beschleunigen soll. Das HDR-Verfahren, bei dem ein Einzelbild aus mehreren kurz belichteten Einzelfotos zusammengesetzt wird, kommt bei mehren Features der Kamera zum Einsatz.

Der Pixel Visual Core war auch schon im Pixel 2 verbaut, jedoch nutzte Google ihn darin nur für wenige Aufgaben und vor allem in Kombination mit Drittanbieter-Apps. Im Pixel 3 kümmert er sich nun um alle Fotos ? auch in der überarbeiteten Kamera-App. Das HDR-Verfahren, bei dem ein Einzelbild aus mehreren kurz belichteten Einzelfotos zusammengesetzt wird, kommt bei mehren Features der Kamera zum Einsatz.

Die Kamera der Pixel-3-Modelle liefern sowohl bei Tag als auch bei Nacht gute bis sehr gute Resultate. Die Farben sind meist ausgeglichen und natürlicher als bei anderen Top-Smartphones, ebenso glänzt das Pixel 3 durch detailreiche Bilder. Auch im Vergleich zum Pixel 2 hat Google in einigen Facetten nachgebessert ? die Fotos des Pixel 3 liefern in zahlreichen Situationen eine etwas bessere Farbdynamik als das Vorgängermodell.

Besonders bei Dunkelheit lässt die Kamera ihre Muskeln spielen: Bildern wirken im Vergleich zum Vorgänger noch eine Nuance kontrastreicher und rauschärmer. Erwähnenswert ist ferner, dass der Autofokus auch unter widrigen Lichtverhältnissen funktioniert. Google will übrigens mit einem weiteren Update, das im November erscheinen soll, die Bildqualität bei Dunkelheit noch einmal verbessern. Die ersten Beispielbilder der ?Night Sight?-Funktion zeigt, dass Google damit gewissermaßen die Nacht zum Tag machen könnte. Um dies zu erreichen, werden die Farbinformationen per Machine Learning nachträglich hinzugefügt, denn der Sensor der Kamera könnte diese Informationen nicht mehr einfangen. Die Bilder wirken beeindruckend, aber auch ein wenig unnatürlich, wie auch die Fotos aus Huaweis fantastischem ?Nachtsichtgerät?, dem 20 Pro (Test).

Google verwendet KI nicht nur bei der Night-Sight-Funktion, sondern auch bei weiteren Features, die schon nutzbar sind: Eine von ihnen ist der sogenannte ?Super Res Zoom?. Diese Funktion verwendet die unvermeidlichen, leichten Handbewegungen des Nutzers beim Fotografieren aus, um eine Aufnahme mit höherer Auflösung anzulegen. Aus den beim Schnappschuss entstandenen, bis zu 15 leicht unterschiedlichen Einzelbildern werden per KI die Informationen hochgerechnet und daraus ein digital herangezoomtes Einzelbild erstellt. Zwar ersetzt Google damit kein echtes Teleobjektiv, die Resultate sind allerdings überraschend gut.

Pixel 3 Testfoto (unbearbeitet). (Foto: t3n.de)

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Bilder in Originalauflösung findet ihr bei Google-Photos.

Weitere neue Modi, bei denen die KI genutzt wird, sind Top-Shot und Playgrounds: Bei ersterem schießt die Kamera vor und nach dem Drücken auf den Auslöser zusätzliche Fotos, aus denen der Fotograf dann das aus seiner Sicht beste Bild auswählt.

Bei Playgrounds handelt es sich um einen Augmented-Reality-Modus, mit dem ihr virtuelle Figuren und Dinge in das Bild integrieren könnt. Die Funktion gab es schon vorher als ?AR-Sticker? und kann unter der Kategorie ?nette Spielerei? verbucht werden. Die sinnvollere AR-Funktion Google Lens ist auch wieder an Bord, im Pixel 3 könnt ihr in Echtzeit über den Kamerasucher Produkte erkennen, QR-Codes, Telefonnummern und WLAN-Login-Daten auslesen oder Restaurant finden. Vollkommen zuverlässig funktioniert das Ganze nicht, wird aber immer besser und einfacher zu nutzen.

Seht ihr das Gesicht? (Foto: t3n.de)
Seht ihr das Gesicht? Google verbaut beim Pixel 3 zwei Frontkameras mit unterschiedlicher Brennweite von 75 und 107 Grad. (Foto: t3n.de)

Die Frontkamera besitzt nun zwei Linsen mit jeweils acht Megapixeln, wobei die zweite einen Weitwinkel besitzt, mit dem ihr einen größeren Bildausschnitt fotografieren und so etwa ein Gruppen-Selfie mit euren Freunden schießen könnt.

4K-Videos nimmt die Kamera nur mit 30 Bildern pro Sekunde (fps) auf, während Apples iPhone Xs schon 60 fps schafft. Praktisch ist der fixierte Fokus bei Videos: Per Touch wählt ihr ein Objekt auf dem Sucher, das selbst bei Bewegungen scharf gestellt wird, bis es aus dem Bild verschwindet.

Ein Blick auf die Kamera-App des Pixel 3. (Bild: t3n.de)
Ein Blick auf die Kamera-App des Pixel 3. (Bild: t3n.de)

Neu ist auch die Kamera-App: Sie wurde optisch komplett überarbeitet und lässt sich leichter bedienen. Viele Funktionen wie der Porträtmodus, die Video- und die Panoramafunktion sind nun nur noch einen schnellen Wisch entfernt. Als weitere Funktion hinzugekommen ist der RAW-Modus, mit dem ihr eure Fotos nachträglich auf dem Desktoprechner weiter bearbeiten könnt. Die unbegrenzte Speicheroption eurer Fotos und Videos in Google Fotos ist wie schon beim Pixel 2 wieder dabei: Die mit dem Pixel 3 angefertigten Fotos und Clips werden bis zum Januar 2022 nicht auf euren eigenen Speicher angerechnet. Das gilt auch für 4K-Videos und RAW-Bilder, bestätigte uns der Pixel-Produktmanager.

Ausstattung und Performance des Pixel 3

Die Ausstattung der Pixel-3-Geräte sind abgesehen von Akku und Displaydiagonale identisch und entsprechen überwiegend aktuellem High-End-Standard: Als Prozessor kommt Qualcomms Snapdragon 845 zum Einsatz, der von vier Gigabyte LPDDR4-RAM und einer Adreno-630-GPU unterstützt wird. Die Basisversion besitzt 64 Gigabyte Speicher, eine 128-Gigabyte-Variante gibt es auch. Wie für Google-Geräte üblich, kann der interne Speicher nicht per Micro-SD-Karte erweitert werden. Immerhin bietet Google das kostenlose unlimitierte Kamera-Backup in Google Fotos an, sodass ihr eure Foto- und Videobibliothek auslagern könnt.

Inhalt:

Das Pixel 3 XL im schützenden Case. (Foto: t3n.de)
Das Pixel 3 XL im schützenden Case. (Foto: t3n.de)

Das System läuft, wie man es von einem Google-Phone erwartet, absolut rund ? nur Oneplus bekommt seine Android-Variante OxygenOS ähnlich flüssig hin. Ressourcenintensive Spiele laufen überwiegend auch problemlos, angesichts des im Grunde spärlich bemessenen Arbeitsspeichers ? viele Mitbewerber setzen auf sechs bis acht Gigabyte ? könnten die Pixel-Geräte bei künftigen Spiele-Titeln womöglich an ihre Grenzen kommen. Ebenso heißt mehr RAM auch, dass mehr Apps im Hintergrund gehalten werden und schneller gestartet werden können ? das macht sich gelegentlich schon bemerkbar. Sicher: Googles hochgradig an die Pixel-Geräte optimierte Android-Version ist weniger speicherhungrig als manch andere angepasste Android-Variante von Samsung oder Huawei ? zwei Gigabyte RAM mehr und 128 Gigabyte als Standard-Speicher hätten den Pixel-Modellen gut zu Gesicht gestanden ? allein schon, um dem hohen Anschaffungspreis zu rechtfertigen.

 
ModellGoogle Pixel 3Google Pixel 3 XL
BetriebssystemAndroid 9.0 PieAndroid 9.0 Pie
Display5,5-Zoll-OLED-Display (Full-HD+ 2.160 x 1.080 Pixel, 6,3-Zoll-OLED-Display (2.880 x 1.440 Pixel)
ProzessorQualcomm Snapdragon 845 @2.5 GHzQualcomm Snapdragon 845 @2.5 GHz
Arbeitsspeicher4 GB4 GB
Interner Speicher64 und 128 GB (nicht erweiterbar)64 und 128 GB (nicht erweiterbar)
Hauptkamera12 MP-Sensor (1,4 Mikrometer) mit f/1.8 und Autofokus mit Laser- und Dual-Pixel-Phasenerkennung, optische und elektronische Bildstabilisierung, 4K @ 30fps12 MP-Sensor (1,4 Mikrometer) mit f/1.8 und Autofokus mit Laser- und Dual-Pixel-Phasenerkennung, optische und elektronische Bildstabilisierung, 4K @ 30fps
Frontkamera8.1 MP-Dual-Kamera Fixfokus f/1.8; f/1,8 bis f/2.2 (variabel)8.1 MP-Dual-Kamera Fixfokus f/1.8; f/1,8 bis f/2.2 (variabel)
Akkukapazität2.915 mAh (fest verbaut)3.430 mAh (fest verbaut)
KonnektivitätWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 16, NFCWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 16, NFC
Abmessungen145,6 x 68,2 x 7,9 mm157,9 x 76,7 x 7,9 mm
Gewicht148 g184 g
FarbenNot Pink, Just Black und Clearly WhiteNot Pink, Just Black und Clearly White
SonstigesFingerabdrucksensor, USB Typ C (USB 3.1), Stereo-Front-Lautsprecher, Active Edge, IP68, keine AudiobuchseFingerabdrucksensor, USB Typ C (USB 3.1), Stereo-Front-Lautsprecher, Active Edge, IP68, keine Audiobuchse
Preisab 759 (UVP)ab 959 (UVP)

Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth 5 LE, WLAN nach ac-Standard und NFC. Ebenso sind die Ortungsdiensten GPS, GLONASS, Beidou und Galileo vorhanden. Wie bereits erwähnt, lassen sich die Smartphones auch per Qi Wireless kabellos aufladen ? mit einem kompatiblen Ladegerät unterstützt es schnelles kabelloses Laden mit zehn Watt, womit das 3 XL in etwa zwei Stunden voll aufgeladen ist. Googles eigener Pixel-Stand unterstützt das Fast-Wireless-Charging beispielsweise, kostet aber 80 Euro. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen 18-Watt-Netzteil ist es in etwas über anderthalb Stunden voll. Andere Hersteller wie Oneplus und Huawei schaffen hingegen schnellere Ladezyklen. Huaweis neues Mate 20 Pro kann mit bis zu 40 Watt kabelgebunden und mit 18 Watt kabellos aufgeladen werden.

Pixel 3 auf Googles Pixel-Stand. (Foto: t3n.de)Pixel 3 auf Googles Pixel-Stand. (Foto: t3n.de)
Pixel 3 auf Googles Pixel-Stand. (Foto: t3n.de)

Mehr als einmal am Tag geladen werden müssen die neuen Pixel-Modelle für die meisten Nutzer nicht: Die Akkulaufzeit ist solider Standard. Bei durchschnittlicher Nutzung mit zwei Mail-Konten, Messaging-Diensten wie Whatsapp, Slack und Facebook Messenger, sowie Surfen und dem gelegentlichen Foto kommt man locker über den Tag. Bei moderater Nutzung ist auch ein halber Tag mehr drin. Um die sechs Stunden Display-on-Time sind machbar.

Aktuell, schnell und flüssig: Die Software des Pixel 3

Android 9 Pie wie Google es sich vorstellt ist ab Werk installiert. (Foto: t3n.de)
Android 9 Pie wie Google es sich vorstellt ist ab Werk installiert. (Foto: t3n.de)

Auch wenn Rick Osterloh auf dem Event Android mit keinem Piep erwähnte, spielt das OS selbstredend eine relevante Rolle, schließlich wird es direkt von Google entwickelt. Auf den Pixel-Geräten kann das Unternehmen dann zeigen, wie es sich sein OS vorstellt. Ab Werk läuft natürlich die neueste Version Android 9 Pie (Test), das mit einer neuen Gestensteuerung aufwartet und die Drei-Punkt-Onscreen-Navigation ersetzt. Bei den neuen Pixel-Geräten ist die Gesten-Navi standardmäßig aktiviert und lässt sich auch nicht mehr ändern. Beim Pixel 2 etwa war sie bis dato noch gegen die Onscreen-Buttons auswechselbar.

Wenngleich sie nicht jedem gefällt, wird sie fortan die bisherigen Buttons auf allen künftigen Android-Geräten ersetzen, so Google. Die Kritik ist in Teilen nachvollziehbar, da sie mit ihrem ?Tictac? und dem Zurückbutton im Vergleich zu Apples Lösung keinen Platz spart. Zudem ist die Nutzeroberfläche von Android noch nicht ausreichend für eine Wischgesten-Navigation optimiert worden. Wir sind jedoch sicher, dass die Umsetzung in Android Pie lediglich eine Zwischenlösung ist, die mit der nächsten OS-Generation verfeinert wird.

Google Pixel 3 XL: Die neue Gestensteuerung mit ?Tictac?. (Foto: t3n.de)
Google Pixel 3 XL: Die neue Gestensteuerung ist am ?Tictac? erkennbar. (Foto: t3n.de)

Auf weitere neue Funktionen von Android Pie gehen wir an dieser Stelle nicht ein, da wir sie an anderer Stelle umfassend behandelt haben. Nur eine sollte noch erwähnt werden, die Pixel-3-exklusiv ist: Wird das Pixel 3 aufs Display gelegt, wird automatisch die ?Psst?-Funktion aktiviert, wodurch das Gerät in den Nicht-Stören-Modus gestellt wird. Damit werden eingehende Anrufe stummgeschaltet und selbst das Brummen des Vibrationsalarms bei einer neuen Benachrichtigung wird deaktiviert ? praktisch.

Android 9 Pie im Test: Das bringt das nächste große Update

Drei Jahre lang große Android-Updates

Zwar noch nicht auf iPhone-Niveau, aber für die Android-Welt vorbildlich ist die transparente Updatepolitik und der Zeitraum für garantierte Updates: Google verspricht, die Pixel-Geräte drei Jahre lang mit großen Updates zu versorgen und monatliche Sicherheitspatches zu liefern. Damit ist garantiert, dass die Pixel-3-Phones bis 2021 Systemaktualisierungen bekommen und selbst Android Q, R und S erhalten. Wenngleich das Update-Versprechen für den Android-Kosmos ein Weg in die richtige Richtung ist, sollte Google sich an Apple orientieren: Selbst das fünf Jahre alte iPhone 5s hat im September das große Update auf iOs 12 erhalten. Es ist also noch Luft nach oben.

Das Pixel 3 und 3 XL werden bis 2021 mit stets aktuellen Android-Versionen versorgt. (Screenshot: t3n: Google)
Das Pixel 3 und 3 XL werden bis 2021 mit stets aktuellen Android-Versionen versorgt. (Screenshot: t3n: Google)

Fazit: Google Pixel 3 ? die Software macht den Unterschied

Google Pixel 3 XL und Pixel 3. (Foto: t3n.de)
Google Pixel 3 XL und Pixel 3. (Foto: t3n.de)

Googles neue Pixel-Phones sind rein auf die Hardware bezogen im Grunde nichts Besonderes. Sie trumpfen im Unterschied zu manchen Geräten der Konkurrenz nicht mit besonderen Features wie einer Weitwinkel-Kamera, Reverse-Wireless-Charging oder einer 3D-Gesichtserkennung auf. Manche Konkurrenzmodelle bieten zudem mit mehr oder erweiterbarem Speicher oder mehr RAM.

Das alles schein Google bei seinen Pixel-Modellen nicht wichtig zu sein oder sie sind einfach noch nicht so weit ? wir dürfen nicht vergessen, dass das Pixel 3 das erste komplett allein entwickelte Smartphone ist. Andererseits ist es auch durchaus möglich, dass Google seine Geräte auch absichtlich ohne aufregendes ?Bling-Bling? baut, um so den Fokus aufs Wesentliche zu richten.

Blickt man man bei den Geräten nicht allein die harten Zahlen, sondern fokussiert sich auf die schlanke und schnelle Software, die KI und die Kamera, sind das Pixel 3 und das 3 XL sehr gute, schnörkellose Smartphones, die Spaß machen. Sicher wird hinsichtlich der Kamera-Fertigkeiten der Konkurrenz die Luft dünner, jedoch muss festgehalten werden, dass die Resultate des Pixel 3 natürlich und ausgeglichen anmuten, was aus unserer Sicht ein Pluspunkt ist.

Mit einem Anfangspreis von 849 Euro ist das kleine Pixel 3 kein Schnäppchen, das 6,3-Zoll-Modell ist sogar noch mindestens hundert Euro teurer. Für Fans einer puren und schnellen Android-Erfahrung, einer tollen Kamera und eines langen Update-Zeitraums sind die Smartphones die beste Wahl. Es darf zudem nicht vergessen werden, dass das kleine Pixel 3 mit seinem 5,5-Zoll-Display derzeit wohl der kompakteste High-End-Androide ist, den ihr bekommen könnt.

Drei Pixel-Generationen in Bildern
Pixel 3 XL, 2 XL und 1 XL nebeneinander. (Foto: t3n.de)

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Pro:

  • Hervorragende Verarbeitung
  • Tolle Displays
  • Schnelles System
  • Sehr gute Kameras
  • Kabelloses Laden
  • IP68
  • Android-Update-Garantie für drei Jahre

Contra:

  • Arbeitsspeicher könnte größer sein
  • Gestensteuerung noch unfertig

Disclaimer: Die Pixel-Geräte wurden uns von Google für den Test zur Verfügung gestellt. 

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Update: 22.10.18

Wartungen geplant

Am Mittwoch, den 24.10.2018, steht von 19:00-20:00 Uhr der Zahlungsdatenservice (PayPal) nicht zur Verfügung.Am Donnerstag, den 25.10.2018, steht von 10:00-11:00 Uhr Datensicherung online (Inbetriebnahme und Sicherung/Restore) nicht zur Verfügung.Am Sonntag, den 04.11.2018, stehen aufgrund von umfangreichen Wartungsarbeiten im Rechenzentrum von 06:00-14:00 Uhr die RZ- und Onlineanwendungen nicht zur Verfügung.

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Service-Releases geplant

Für Freitag, 26.10.2018, sind Service-Releases geplant.

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Microsoft Updates im Oktober 2018 - Verträglichkeitstests beendet

Die Verträglichkeitstests der DATEV-Programme mit den im Oktober 2018 von Microsoft veröffentlichten Updates sind beendet. Es wurden keine Probleme festgestellt.

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