IT-Kurznachrichten




Update: 16.10.18

VMware: Schwachstelle ermöglicht Ausführen von beliebigem Programmcode

Die Virtualisierungssoftware von VMWare ermöglicht die simultane Ausführung von verschiedenen Betriebssystemen auf einem Host-System.

mehr >>

Google Chrome: Mehrere Schwachstellen

Chrome ist ein Internet-Browser von Google.

mehr >>

F-Secure Linux Security: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

F-Secure ist ein Hersteller einer Vielzahl von Antivirusprodukten für Client und Server.

mehr >>

Oracle Java SE: Mehrere Schwachstellen

Die Java Platform, Standard Edition (SE) ist eine Sammlung von Java-APIs (JDK) und der Java Laufzeit Umgebung (JRE). Java Standard Edition (SE) Embedded ist die Laufzeitumgebung für die Java-Plattform des US-Unternehmens Oracle Corporation für Embedded Systems. Oracle JRockit JVM ist eine leistungsfähige Java Virtual Machine, die in Oracle Fusion Middleware enthalten ist.

mehr >>

ClamAV: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service

ClamAV ist ein Open Source Virenscanner.

mehr >>




heise online News

Update: 21.10.18

Neuer Echo Dot 3 (2018) im Test: Amazon machts besser

Kontroverse um Drohnen-Kollisionstest mit Leichtflugzeug

Fritzbox 7490, 7580 und 7590 im Vergleich

World Robot Summit: Deutsche schlagen sich wacker

Brasilien: Gericht untersucht mögliche Wahlbeeinflussung via WhatsApp







Update: 21.10.18

Das gefällt allen Nutzern: Kleines Feature macht Firefox schneller

Mozilla Firefox verfügt über ein simples Feature, das längst nicht jeder Nutzer kennt. Mit einem kleinen Kniff können Sie die Suche im Internet wesentlich beschleunigen. Ohne Zwischenschritte landen Sie so direkt bei den gewünschten Suchergebnissen. Was die neue Firefox-Version 63 bringt, sehen Sie oben im Video.

mehr >>

Illegales Filesharing: Krasse Trendwende in Deutschland

Um illegal Filme und Serien über das Internet abzurufen, ist das Filesharing in vielen Ländern immer noch die populärste Methode. In Deutschland zeichnet sich inzwischen allerdings ein gänzlich anderes Bild ab: Einer aktuellen Studie zufolge hat die große Mehrheit der User den P2P-Tools um The Pirate Bay, BitTorrent & Co. den Rücken gekehrt - und setzt

mehr >>

Erfolgreich auf Instagram: Die 10 besten Tipps

Um auf Instagram erfolgreich zu sein, gibt es so manche Kniffe und Tricks. 10 der wichtigsten Punkte, mit denen Sie Ihren Account optimieren, haben wir in diesem Praxistipp zusammengefasst.

mehr >>

Tester gesucht: Jetzt das neue Notebook Acer Aspire 5 testen

Für das neue Notebook Acer Aspire 5 mit Intel Optane Technologie sucht CHIP fünf Tester. Wie du dich als Produkttester bewerben kannst, erfährst du in diesem Artikel.

mehr >>

Lidl weitet Sortiment aus: Produkte sollen Aldi unter Druck setzen

Discounter-Riese Lidl weitet sein Lebensmittelangebot weiter aus. Kunden finden in den Filialen bald auch Bio-Produkte des Verbands Bioland. Mit der Kooperation hebt sich Lidl klar von Aldi ab.

mehr >>




Update: 21.10.18

Das gefällt allen Nutzern: Kleines Feature macht Firefox schneller

Mozilla Firefox verfügt über ein simples Feature, das längst nicht jeder Nutzer kennt. Mit einem kleinen Kniff können Sie die Suche im Internet wesentlich beschleunigen. Ohne Zwischenschritte landen Sie so direkt bei den gewünschten Suchergebnissen. Was die neue Firefox-Version 63 bringt, sehen Sie oben im Video.

mehr >>

Windows-10-Mega-Update voller Fehler: Warum Sie für Microsoft nur Kunden zweiter Klasse sind

Erst veröffentlicht, dann wegen massiver Bugs ganz schnell zurückgezogen, stellt sich heraus, dass das Windows 10 Oktober 2018 Update so viele Probleme macht wie kaum eine Insider-Testversion. Die Dummen sind dabei die Kunden, und es ist nicht abzusehen, dass sich das ändert. Welche Neuerungen das Oktober Update bringen würde, sehen Sie oben im Video.

mehr >>

Google Maps: Neues Feature wird in Verbindung mit WhatsApp noch praktischer

Google schraubt weiter an seinem Kartendienst Maps und fügt der Navigation eine neue Funktion hinzu. Künftig können Nutzer ihren Reiseverlauf teilen und so Kontakte über die wahrscheinliche Ankunftszeit informieren. Besonders praktisch: Die Daten lassen sich auch über WhatsApp und andere Messenger teilen.

mehr >>

Top-Downloads fürs Wochenende: Die Nummer 1 verteidigt Ihre Daten vor Microsoft

Zum Wochenende stellen wir Ihnen stets fünf kostenlose Programme vor, die einen Download absolut wert sind. Diese Woche auf Platz 1: Windows Privacy Dashboard. Das Tool versteckt und schützt Ihre Daten vor Microsofts Windows.

mehr >>

FritzBox: AVM bringt Updates für drei ältere Modelle

AMV stattet die ältere FritzBox-Modelle 7272, 3272 und 7360 mit dem neuen Wartungsupdate FritzOS 6.85 aus. Für FritzOS 7 reicht es leider nicht mehr.

mehr >>




Update: 21.11.13

Google Suche: Gefährliche Tools & Abzock-Websites

Google Suche: Gefährliche Tools & Abzock-Websites

Google Suche: Gefährliche Tools & Abzock-Websites

Kaspersky Pure 2.0: Gratis auf der aktuellen CHIP-DVD

Kaspersky Pure 2.0: Gratis auf der aktuellen CHIP-DVD




Update: 17.10.18

ESET: Neue Hackergruppe ist extrem gefährlich

Forscher des Sicherheitsunternehmens ESET haben eine neue Malware entdeckt. Welche Ziele haben die Hacker hinter GreyEnergie?

mehr >>

WhatsApp: Warnung vor neuem Kettenbrief!

Bei WhatsApp macht ein Kettenbrief die Runde. Er führt nicht zu einer schadhaften Webseite, dennoch ist Misstrauen angebracht. Das läuft da!

mehr >>

ESET: Neue Hackergruppe ist extrem gefährlich

Forscher des Sicherheitsunternehmens ESET haben eine neue Malware entdeckt. Welche Ziele haben die Hacker hinter GreyEnergie?

mehr >>

WhatsApp: Warnung vor neuem Kettenbrief!

Bei WhatsApp macht ein Kettenbrief die Runde. Er führt nicht zu einer schadhaften Webseite, dennoch ist Misstrauen angebracht. Das läuft da!

mehr >>

WhatsApp: Sicherheitslücke entdeckt ? jetzt handeln!

Google-Forscher haben eine massive Sicherheitslücke in WhatsApp aufgespürt. COMPUTER BILD verrät, was jetzt zu tun ist!

mehr >>




RSS Feed Ratgber

Update: 19.10.18

Halloween bei Prime Video und Netflix: Die besten Filme und Serien zum Gruselfest

Wo finden sich die Klassiker des Horrorfilms? Welcher Anbieter hat spannende Neuheiten und spukige Eigenproduktionen?

mehr >>

iOS, iCloud & Co. mit Android synchronisieren: Typische Probleme und Lösungen

Wer von iOS auf Android umsteigt oder beide Plattformen nutzt, kann beim Umzug von E-Mails, Dateien oder Kontakten auf Probleme stoßen. Wir zeigen Lösungen.

mehr >>

Amazon: Blitzangebote des Tages - das sind die besten Technik-Deals

Die Amazon-Blitzangebote und Deals des Tages: TP-Link-Produkte, 99-Cent-Leihfilme, Business-Multifunktionsgerät, Android-Smartphones, PC-Gehäuse und mehr.

mehr >>

Ausländisches Amazon Prime Video nutzen - geht das?

Wäre es nicht toll, auch auf die Film- und Serienauswahl von Amazon Prime Video in anderen Ländern zuzugreifen? Wir haben's getestet.

mehr >>

Orange Is the New Black - Staffel 7: Release, Cast, Episoden

Nach der 7. Staffel Orange Is the New Black ist Schluss. Doch was erwartet uns im Finale? Eine Vorschau auf die letzte Season der Netflix-Serie.

mehr >>




Update: 21.10.18

So gehen Gründer in die Kooperation mit Konzernen ? nicht alles, was Gold ist, glänzt

Am Anfang sind die Hoffnungen riesig und die Erwartungen noch größer: Wenn Startups mit Konzernen zusammenarbeiten, gehen beide Seiten oft hochmotiviert an den Start. Nicht selten folgt auf die Flitterwochen dann die schnelle Ernüchterung und plötzlich verstehen sich die Turteltauben nicht mehr.

Woran liegt das, weshalb klaffen die Erwartungen so weit auseinander ? und warum reden Startups und Konzerne so oft aneinander vorbei?

Kulturelle Unterschiede ? agile Neugründungen gegen schwerfällige Branchengiganten

Dass in der Zusammenarbeit zwischen Neugründungen und Branchengiganten etwas schiefläuft, belegen die Zahlen: Laut eines Reports des weltweit agierenden Frühphasen-Venture-Fonds 500-Startups skalieren weniger als 25 Prozent aller Pilotprojekte von weltweit führenden Unternehmen überhaupt bis zur Marktreife. Viele Kooperationen sind schon von Anfang an zum Scheitern verdammt: Beide Kooperationspartner haben zu unterschiedliche Arbeitsweisen und -kulturen und können sich nicht aufeinander einstellen.

Startups sind von Natur aus schnell, flexibel und agil, setzen auf digitale Prozesse und können ihr Geschäftsmodell oft in wenigen Tagen umstellen. Große Konzerne hingegen sind wegen ihrer schieren Größe oft langsam. Das ist Segen und Fluch zugleich: Ihre Größe ist über Jahre aufgebaut, gibt ihnen Einfluss und Erfolg. Gleichzeitig führt das aber auch dazu, dass viele Prozesse und Strukturen nötig sind, um nicht im Chaos zu versinken und um wichtige Regularien zu erfüllen. So ist es aus Sicht eines Branchengiganten nicht ungewöhnlich, wenn sie für einen Startup-Deal mehr als sechs Monate benötigen ? für ein nicht optimal vorbereitetes Startup bedeutet dies allerdings den Todesstoß. Sie sind zwar innovativ und treten mit dem Anspruch auf, den Markt von Grund auf umzukrempeln. Allerdings können die wenigsten mehrere Monate auf die Bezahlung einer Rechnung warten.

Oft kommt zu der Vielzahl an Prozessen noch ein innovationsfeindliches Denken in den Konzernen hinzu und eine gewisse Arroganz in Bezug auf die eigenen Prozesse. Dann sind Probleme vorprogrammiert. Denn auch dies gilt es bei der Kooperation zu beachten: Von welcher Seite aus im Unternehmen wird die Zusammenarbeit getrieben? Ist es lediglich eine neu ins Leben gerufene Innovationsabteilung mit drei Mitarbeitern, die sich intern auch noch gegen Skeptiker durchsetzen muss? Oder stehen Management, Führungskräfte und Team voll und ganz hinter der Suche nach Innovationen und sind offen für neue Ideen?

Gerade in Deutschland bedienen sich etablierte Unternehmen zudem oft bei den Ideen von Startups und versuchen, diese mehr schlecht als recht nachzubauen. Besonders in der Automobilbranche ist der Mythos des allwissenden deutschen Ingenieurs, der es deshalb eh besser kann, noch sehr mächtig. Das führt leider dazu, dass es in Deutschland kein optimales Ökosystem für Investments und Startups gibt: Konzerne sind es oftmals nicht gewohnt, bei Innovationen mit externen Technologien zu arbeiten und haben deshalb auch nicht den Willen, große Investitionssummen und -massen freizulegen. Für viele Startups sind die USA oder China, wo der Kapitalfluss sehr viel einfacher ist, viel verlockender.

Für Gründer: Macht eure Hausaufgaben!

Was also tun? Für Startups gilt: Macht eure Hausaufgaben! Schaut euch genau an, um welches Unternehmen es sich handelt und inwieweit es auf die Zusammenarbeit mit Startups überhaupt vorbereitet ist. Stellt euch dafür folgende Fragen:

  • Gibt es schon erfolgreiche Vorgängerprojekte oder seid ihr das erste Versuchskaninchen?
  • Erhaltet ihr Unterstützung aus dem C-Level des Unternehmens oder sprecht ihr mit Mitarbeitern, die eure Ideen gegen interne Skeptiker verteidigen müssen?
  • Steckt eine echte Strategie dahinter oder will der Konzern lediglich auch mal ?irgendwas mit Startups? machen?
  • Sitzen Leute aus den Fachabteilungen mit am Tisch, mit denen ihr inhaltlich in die Tiefe gehen könnt?
  • Oder versteht euer Gegenüber gar nicht, was ihr eigentlich warum genau so macht?

Gleichzeitig müsst ihr aber auch bei euch ansetzen:

  • Seid ihr überhaupt dazu bereit, mit einem großen Unternehmen zusammenzuarbeiten?
  • Könnt ihr auch Durststrecken überwinden und habt genügend finanzielles Backup, um die langen Prozesse zu überstehen?
  • Seid ihr wirklich realistisch in eurer eigenen Einschätzung oder überschätzt ihr euch selbst?

Außerdem: Nicht alles, was etabliert ist und nach eingefahrenen Strukturen riecht, ist auch automatisch schlecht. Seid offen, dazuzulernen und euch zu verändern. Gerade bei eher trockenen Themen wie der Buchhaltung könnt ihr von der jahrzehntelangen Erfahrung der Konzerne enorm profitieren und Einblick in gewachsene Strukturen erhalten.

Für Konzerne: Der Wille ist entscheidend

Für Konzerne gilt: Euer Wille ist entscheidend! Ohne die Offenheit für neue Ideen und Prozesse geht es nicht. Nicht alles, was man selbst macht und schon ewig so gemacht hat, ist auch automatisch besser. Gerade die Automobilbranche muss hier noch weiter umdenken und offener dafür werden, mit externen Technologien zusammenzuarbeiten.

Der Wille zum Wandel muss auf allen Ebenen gegeben sein ? das Management muss geschlossen dahinterstehen und Führungskräften und Mitarbeitern mit Ressourcen und Kompetenzen den Rücken stärken. Nur so können Startups neue Ideen ins Unternehmen tragen und zu einem wirklichen Wandel beitragen. Und auch hier gilt: Vorbereitung ist alles! Das bedeutet auch, dass neben den Rahmenbedingungen wie verschlankten und beschleunigten Prozessen die Fachabteilungen mit am Tisch sitzen müssen. Denn sie wissen am besten, wo der Schuh drückt und können neue Ideen angemessener bewerten als Laien.

Die Zusammenarbeit mit Startups kann gleichzeitig auch Impuls sein, um in anderen Bereichen verfahrene Strukturen neu aufzurollen. So profitiert nicht nur die Abteilung von dem Projekt, die es letztendlich umsetzt: Das gesamte Unternehmen kann schlanker und agiler werden. Aus der Kooperation mit Startups entsteht so ein Kulturwandel, der das Unternehmen auf lange Sicht positiv beeinflusst.

Die Mühe lohnt sich ? für beide Seiten

Für beide Seiten liegen die Vorteile einer Zusammenarbeit auf der Hand: Startups profitieren enorm von einem Schub an Glaubwürdigkeit, sobald ein großer Name hinter ihnen steht. Nebenbei unterstützt eine groß angelegte Kooperation die Skalierung und Internationalisierung des Geschäftsmodells massiv. Und Konzerne erhalten, neben Zugang zu innovativen Technologien, nicht zuletzt auch kulturelle Impulse für neue eigene Entwicklungen, Ideen und Lösungsansätze.

Dabei ist zwar nicht alles Gold, was glänzt. Beide Partner müssen ihre Hausaufgaben machen und genau überlegen, warum sie eine Zusammenarbeit eingehen wollen und ob sie darauf wirklich vorbereitet sind. Sind diese Grundvoraussetzungen jedoch erfüllt, sind Kooperationen zwischen Konzernen und Startups genau der Treiber für Innovation, der der deutschen Wirtschaft lange gefehlt hat. Offene Innovation muss man wollen ? doch wer es richtigmacht, kann nur gewinnen.

mehr >>

Ryan Hood im Changerider: ?Durchhaltevermögen bleibt oft auf der Strecke?

Mit dem neuen Video-Format Changerider wollen Philipp Depiereux und t3n den Menschen die Angst vor der Digitalisierung nehmen. Der aktuelle Interviewgast: Ryan Hood.

Er nimmt den Reichen und gibt den Armen: Nicht ganz so drastisch, aber ebenso motiviert wie Robin Hood wollte Ryan Hood einen Onlineverkauf ermöglichen, der im Vergleich zu anderen Portalen kostengünstige Gebührenstrukturen bietet. In der neuen Folge des Video- und Podcastformats Changerider von Etventure-Gründer Philipp Depiereux und t3n sitzt diesmal Ryan Hood, Gründer des deutschen Onlinemarktplatzes Hood.de, auf dem Beifahrersitz und spricht unter anderem über Herausforderungen und Learnings der Startup-Kultur.

Den Onlinemarktplatz Hood.de hat Ryan Hood schon 1999 mit zwei weiteren Freunden und einem Startkapital von nur 5.000 D-Mark gegründet. Nach Livegang im Jahr 2000 konnten Nutzer den Marktplatz bis 2008 komplett gebührenfrei nutzen. In dieser Zeit verklagte Hood.de sogar Amazon wegen deren Zwang zur Preisparität. Verkäufer mussten sich damals verpflichten, nirgends günstiger anzubieten als bei Amazon. Zu einem Urteil kam es nie, Amazon schaffte 2013 die Preisparität ab.

Hood.de wurde letztes Jahr durch die Karstadt-Mutter Signa übernommen. Sie erwarb 70 Prozent der Anteile. Ryan Hood hält nach wie vor 30 Prozent und ist weiterhin an Bord. Der Marktplatz bietet heute nach eigenen Angaben über 5 Millionen Angebote täglich bei etwa 9 Millionen Kunden. Mit über 18 Jahren E-Commerce-Erfahrung zählt Ryan Hood sicherlich zu den Marktplatz-Pionieren.

?Wir haben sehr früh in Technologie investiert?

Mit einer digitalen Geschäftsidee zu wachsen und dabei alle Herausforderungen zu meistern, das ist wohl die Königsdisziplin. Aus Kostengründen versuchten die Gründer, vor allem in ihre Technologie zu investieren ? eine Strategie, die sich bewährte. ?Wir haben uns immer gefragt, brauchen wir einen Mitarbeiter? Und in 90 Prozent haben wir das durch Technologie erledigt. Wir waren technisch sehr früh sehr vorbildlich.? Durch den Einsatz von Algorithmen konnte das Startup auch mit nur wenig Kapital stetig wachsen. In diesen Jahren hat Ryan Hood viel gelernt ? über Startups, Innovation und Mut. Wichtig sei es, so der Gründer von Hood.de, sich nicht in Details zu verlieren, sondern das große Bild im Auge zu behalten und dabei auch immer wieder das komplette Geschäft zu hinterfragen. Es ergebe in diesem Zusammenhang durchaus Sinn, sich Expertenwissen durch Beratungen,  andere Startups oder Firmenkäufe reinzuholen.

?Einfach alles mal ausprobieren, selbst wenn es die wildesten Ideen sind?

Ryan Hood ist heute außerdem als Business-Angel tätig und berät auch Startups auf ihrem Weg. Dabei stellt der Gründer immer wieder fest, dass ein gutes Team wichtiger ist als die Idee. Für Erfolg braucht es aus seiner Sicht vor allem eine Hands-on-Mentalität. Darüber hinaus sollte man sich auch einfach mal trauen, die Dinge wirklich auszutesten. Schließlich sei ein Mockup manchmal hilfreicher, als sich in irgendwelchen Planungen zu verlieren.

Und wenn es trotzdem nicht reicht? Gründe fürs Scheitern von Startups seien vielfältig, aber: ?Ich habe oft das Gefühl, dass das Durchhaltevermögen auf der Strecke bleibt, weil man sich mit vielen Themen gleichzeitig auseinandersetzt, die nichts mit dem Kernthema zu tun haben. Man muss eben auch wie ein echter Unternehmer denken und nicht nach acht Stunden den Stift fallen lassen. Einfach mal durchhalten.?

Natürlich gab es aber auch bei Ryan Hood einen persönlichen Scheitermoment: ?2003 war ich in den USA und habe Myspace gesehen. In einem Anfall von Größenwahn haben wir versucht, nach diesem Vorbild eine coole Plattform ins Leben zu rufen. Uns wurde dann bewusst, dass man damit kein Geld verdienen kann und die Idee zudem relativ schnell ersetzbar ist. Unsere Arbeit war dahin. Das Learning: Bleib bei einem Thema.?

Hoods Appell an Gründer am Ende seiner Fahrt: ?Einfach mal die Idee rausbringen. Und wenn man dann das Feedback bekommt, dass die Idee was taugen könnte: einfach mal anfangen. Die Nächte durchmachen, die Idee online bringen und dann einen Realitätscheck durchführen.?

Für eine weitere Fahrt im Changerider nominiert er den Geschäftsführer von Karstadt,  Stephan Fanderl, der sich mit dem Unternehmen zurzeit mitten im Wandel befindet. Und Tim Schumacher von Eyeo Adblock Plus, der sich mit dem Thema Onlinewerbung befasst.

Ihr kennt ebenfalls Querdenker, Gamechanger und unermüdliche Optimisten, die für den digitalen Wandel einstehen? Nominiert sie als Changerider-Mitfahrer! Diese und alle weiteren Folgen, sind als Video oder als Podcast bei Soundcloud und Spotify verfügbar.

mehr >>

Die Blockchain-Technologie ist auch für den Mittelstand relevant

Die Blockchain-Technologie hat ihre Fintech-Kinderstube verlassen. Anwendungen in der Produktion oder Lebensmittelbranche befinden sich in der Entwicklung und können so für kleine und mittlere Unternehmen zu einem wichtigen Thema werden.

Zwei Sekunden statt sechs Tage: So schnell kann der Lebensmittelgigant Walmart mittlerweile die Herkunft einer Mango zurückverfolgen ? vom Kühlregal in der Filiale bis zur Farm in Mexiko. Möglich macht das eine seit 2016 mit IBM entwickelte Blockchain-Lösung. Kontaminierte Lebensmittel können mit der Blockchain schneller gefunden oder Betrug leichter aufgedeckt werden. Walmart und andere Konzerne sind zwar noch weit vom flächendeckenden Blockchain-Einsatz entfernt, allerdings könnte die Technologie das Lieferkettenmanagement in der Branche revolutionieren. Eine große Hürde gibt es allerdings, bevor Supermarktkunden per Blockchain die genaue Herkunft jedes Produkts auf ihrem Smartphone nachvollziehen können: Alle Beteiligten entlang der Lieferkette müssen ihre Dokumentation digitalisieren.

Im hart umkämpften Lebensmittelmarkt stehen mittelständische Zulieferer unter Druck: Auf der einen Seite Handelsriesen, die strenge Nachweispflichten durchsetzen. Auf der anderen Seite Konsumenten, die immer mehr Transparenz einfordern. Das könnte Mittelständler in naher Zukunft zwingen, viel Geld in digitale Dokumentation ? eine der Voraussetzungen für die Blockchain im Lieferkettenmanagement ? zu investieren. Denn sie sind oft von wenigen marktbeherrschenden Supermarktketten abhängig. Setzen diese auf Blockchain-Lösungen, stehen viele Zulieferer vor einer schwierigen Entscheidung: die neuen und kostspieligen Anforderungen erfüllen oder die Kündigung langfristiger Lieferverträge riskieren. Auch in der Industrie bestehen eng miteinander verwobene Lieferketten und damit verbundene Abhängigkeiten.

Potenziale erkennen, neue Geschäftsmodelle entwickeln

Im industriellen Umfeld kommt die Blockchain-Technologie neben dem Lieferkettenmanagement für viele Anwendungsszenarien in Frage: vom sicheren, betriebsübergreifenden Austausch von Konstruktionsdaten bis hin zur automatisierten Transaktionsabwicklung mittels Smart Contracts. Befinden sich mittelständische Industriebetriebe in einem Wertschöpfungsnetzwerk, in dem die Blockchain-Technologie zum Rückgrat wird, können sie unter Druck geraten und zu Investitionen gezwungen werden. Ansonsten riskieren sie den Anschluss und damit, ihren Kundenstamm zu verlieren. Die Unternehmen sollten frühzeitig prüfen, ob die Blockchain auch für ihre Branche und Wertschöpfungsketten ein Thema ist. Da sich mit der Technologie Transaktionen transparent nachverfolgen lassen, kommt sie etwa zur Absicherung von additiven Fertigungsverfahren wie 3D-Druck in Frage. Plagiate stellen in diesem Bereich ein signifikantes Geschäftsrisiko dar. Nach Übertragung der Konstruktionsdaten an externe Dienstleister und Abschluss des Auftrags ist nicht auszuschließen, dass dieser den Datensatz weiter nutzt oder sogar verkauft.

Die Blockchain kann eine Möglichkeit sein, dieses Risiko zu senken. Sie kann zukünftig auch für kooperative Geschäftsmodelle relevant sein. Ein Beispiel für ein solches Modell ist ein Zusammenschluss von Thüringer Maschinenbauern. Die Unternehmen entwickeln gemeinsam eine innovative Plattform, über die sie sich gegenseitig Anlagenkapazitäten vermieten und somit keine Großaufträge mehr ablehnen müssen. Reichen die Kapazitäten eines beteiligten Betriebs nicht aus, teilt er den Partnern über die Plattform die Zahl der ihm fehlenden Maschinenstunden mit. Die anderen Betriebe können daraufhin freie Anlagenkapazitäten zur Verfügung stellen. Auftragsspitzen können so leichter bewältigt und nicht voll ausgelastete Maschinen optimal genutzt werden. Solche kooperativen Geschäftsmodelle scheitern allerdings in vielen Fällen am fehlenden Vertrauen zwischen potenziellen Partnern. Mit der Blockchain-Technologie kann diesem Vertrauensproblem entgegengewirkt und der Weg für neue Kooperationen geebnet werden.

Fehlinvestitionen verhindern

Mittelständische Unternehmen müssen bei der Einführung von Blockchain-Technologie viel beachten. Da sie sich noch in der Entwicklungsphase befindet, gibt es keine nationalen oder internationalen Standards für die Implementierung. Auch wenn es innerhalb der Internationalen Organisation für Normung (ISO) bereits Bestrebungen dahingehend gibt, ist gegenwärtig die Kompatibilität verschiedener Blockchains zueinander nicht garantiert. Damit drohen kostspielige Fehlinvestitionen.

Zusätzliche Risiken bringen die technischen Grenzen aktuell genutzter Blockchain-Varianten mit sich. Das Potenzial für effizientere Ressourcennutzung und niedrigere Betriebskosten hängt davon maßgeblich ab. Die bekannten Blockchain-basierten Kryptowährungen Bitcoin und Ether setzen beispielsweise zur Prüfung von Transaktionen gegenwärtig auf das sogenannte Proof-of-Work-Verfahren. Das ist extrem sicher, verbraucht aber viel Energie und erlaubt nur eine begrenzte Anzahl von Transaktionen in kurzer Zeit ? für den umfangreichen und schnellen Datenaustausch zwischen Industrieanlagen tendenziell ungeeignet. Abhilfe könnten Verfahren wie Proof-of-Authority und Proof-of-Stake schaffen. Sie sind effizienter, stellen allerdings auch tendenziell höhere Anforderungen an das Vertrauen zwischen den Beteiligten.

Kein Allheilmittel für die IT-Sicherheit

Die Blockchain-Technologie kann bestehende IT-Sicherheitsprobleme in mittelständischen Unternehmen nicht lösen. Zwar bietet ihre Architektur eine so hohe systeminhärente Sicherheit, dass die etablierten Blockchains bis dato noch nie gehackt wurden. Allerdings gilt diese Aussage nur für die Blockchain als Backbone. An den Endpunkten, also bei den mit der Blockchain verknüpften Systemen und Endgeräten, können weiterhin die klassischen Sicherheitsrisiken bestehen. Liegen die übermittelten Daten außerhalb der Blockchain beispielsweise in entschlüsselter Form vor, ist die Gefahr des Datendiebstahls ungemindert. Die Technologie ersetzt somit nicht Basisschutzmaßnahmen wie Viren- und Malwareschutz, professionelles Rechtemanagement oder sichere Authentifizierungsmöglichkeiten in den Betrieben.

Nutzerfreundlichkeit für Mittelständler entscheidend

Viele Mittelständler werden die erforderlichen IT-Kompetenzen für eine Blockchain-Lösung extern beschaffen müssen, weil ihnen im Unternehmen das nötige Know-how fehlt. Die Wahl des richtigen IT-Dienstleisters ist daher für den Erfolg entscheidend. Für Mittelständler bieten sich auch cloud-basierte Blockchain-Lösungen an, auch ?Blockchain as a Service? (BaaS) genannt. Sie werden vermehrt am Markt ? vor allem von den Tech-Riesen ? angeboten. Die Vorteile der BaaS-Lösungen liegen auf der Hand: Zum einen kann die Technologie schneller im Unternehmen implementiert werden. Zum anderen besteht durch das Pay-as-you-go-Prinzip bei BaaS-Lösungen ein geringeres Investitionsrisiko für den Mittelstand. Nicht zu unterschätzen ist, dass der Mangel an IT-Fachkräften in kleinen und mittleren Unternehmen durch BaaS weniger ins Gewicht fällt. Die Kehrseite besteht in einer geringeren Flexibilität bei der Ausgestaltung der Blockchain-Lösung und in einer höheren Abhängigkeit vom Cloud-Anbieter. Fest steht: Unternehmen sollten sich anbieterneutral über die verschiedenen Lösungen informieren und ? wo es nötig ist ? ihr digitales Know-how ausbauen.

mehr >>

Berliner klagt gegen Apple ? wegen ähnlicher Markennamen

Der Chef von E-Message sieht Verwechslungsgefahr zwischen seiner Marke und Apples iMessage. Er hat Apple verklagt.

Manchmal verwechseln die Kunden von Dietmar Gollnick sein Unternehmen mit Apples iMessage. Der Chef des Pager-Mobilfunkbetreibers E-Message will das nicht länger hinnehmen. Vor dem Braunschweiger Landgericht hat er Apple wegen des aus seiner Sicht zu ähnlichen Namens iMessage verklagt, wie der Spiegel am Samstag berichtet.

Gollnick könnte Recht bekommen ? E-Message ist älter als iMessage und hat damit auch die älteren Rechte.

E-Message und iMessage: Ähnliche Zielgruppen

E-Message bietet über ein eigenes Funknetz mit 800 Sendestationen Alarme per Smartphone an, etwa für Feuerwehrleute oder Ärzte. Sie werden per Smartphone über aktuelle Notfälle benachrichtigt. Auch Schulen oder Energieversorger nutzen den Dienst. Damit überschneiden sich die Zielgruppen der beiden Nachrichtendienste ? freiwillige Feuerwehrleute hätten schließlich auch andere Berufe und würden deshalb manchmal beide Dienste nutzen, argumentiert Gollnick gegenüber dem Spiegel.

Die Marke E-Message ist seit dem Jahr 2000 auf dem Markt, Apples iMessage erst seit 2011. ?Die Verwechslungen machen unsere Kunden verrückt?, wird Gollnick im Spiegel-Bericht zitiert. Bei der Hotline von E-Message würden immer wieder iMessage-Nutzer anrufen.

Gollnick will erreichen, dass Apple den Namen iMessage nicht mehr für professionelle Anwendungen benutzt. Der Spiegel schreibt, das Landgericht Braunschweig habe angedeutet, dass Gollnick Recht bekommen könnte.

Ein Urteil wird im November erwartet. Apple wollte sich dem Spiegel gegenüber während des laufenden Verfahrens nicht äußern.

Auch interessant:

mehr >>

24 Stunden im Coliving-Space: Einer für alle ? alle für einen!

Coworking und Coliving ziehen digitale Nomaden ebenso an wie Startups. Alle sind auf der Suche nach einer neuen Gemeinschaft. Das fördert Innovation, groteske Partys und Arbeitskonzepte, in denen Freizeit keine Rolle mehr spielt. Ein Tag und eine schlaflose Nacht bei Rent24 in Berlin.

Um 17 Uhr klappt Christian, der Gründer eines E-Bike-Onlinemagazins, den Laptop zu und öffnet den Kühlschrank. Er nimmt zwei Flaschen Bier heraus und bringt eine davon auf dem Weg zurück zum Schreibtisch bei Bertrand vorbei, dem französischen Fotografen, der hier für einen dänischen Kamerahersteller arbeitet und gerade mit seinem Chef in Denver geskypt hat. Dann stehen die beiden Mittvierziger zwischen den Tischen, hier im Coworking-Space von Rent24 hoch über der Potsdamer Straße, und unterhalten sich über die Vorteile ihres neuen Arbeitsplatzes, die da wären: kostenloses Feierabendbier, Kaffee- und Popcorn-Flatrate, Putzfrau. Und die Gemeinschaft. ?Du lernst hier einige nette Leute kennen?, sagt Christian ? und zeigt auf Bertrand. Der lacht. Ohne dieses große Büro wäre er verloren zwischen Skype-Konferenzen mit seinem Auftraggeber in Dänemark, Chef in USA, Kunden in Tokio: ?Aber irgendwann musst du auch mal echte Menschen treffen und ein bisschen reden.?

Rundum-Service zu Kampfpreisen

Christian mag den Rundum-Service, den es hier zu Kampfpreisen gibt: Schreibtisch, WLAN, jeden Freitag Brunch ? natürlich ebenfalls kostenlos. ?Du musst dich um nichts kümmern, und theoretisch könnte ich hier 24 Stunden rein.? Rund um die Uhr arbeiten? Sicher nicht. ?Wir haben zwei Kinder und überlegen gerade eher, wie ich weniger arbeiten kann.?

Aber es gibt sie bei Rent24, Menschen, die rund um die Uhr arbeiten. Und für die ist dieser spezielle Coworking- und -living-Space auf insgesamt 3.500 Quadratmetern eingerichtet mit Fitness-Studio, Wäscheservice, Schlafzimmern, Konferenzräumen für jeden Geschmack ? von der Raumstation bis zum Dschungel ? , einem Kino und der ?Villa Piccolo?, einem voll eingerichteten Kinderzimmer. Nur die Kinderbetreuung, die müssen die Kunden selbst mitbringen, erklärt PR-Managerin Roksana Witusinsky beim Rundgang. ?Aber manche Mütter setzen sich hier einfach direkt mit Laptop rein.?

Nachts erwacht der Coliving-Space zum Leben

Wer sich auf die Suche nach den Rund-um-die-Uhr-Arbeitenden macht, muss warten, bis Christian und Bertrand zu Hause bei ihren Familien sind und mit ihnen all jene, denen die Work-Life-Balance wichtig ist. Lange nachdem die Nine-to-Five-Arbeiter weg sind, erwacht der Coliving-Space zum Leben. Mittendrin sitzt an diesem lauen Sommerabend Julia, 27, in der Lounge im zweiten Stock mit ihrem Laptop. 23 Uhr, das Community-Kochen ist gerade vorbei. Putzfrauen beseitigen die Reste in der modernen Küche, die anderen Coworker sitzen mit Weingläsern auf Barhockern. Auf der Dachterrasse hat sich eine intensive Debatte über künstliche Intelligenz entwickelt.

Julia organisiert den nächsten Ausflug ihrer neuen Familie. ?Uns hat die Gemeinschaft gefehlt?, sagt sie. Deshalb sei sie hier. Die 27-jährige Expertin für Online-Marketing ist digitale Nomadin, sie sucht nichts Festes, sondern Wohnen und Arbeiten auf Zeit. Dieses ganze Herumreisen sei schön und gut, ?aber man hat eben nur immer Urlauber um sich herum.? Und die haben nicht nur herzlich wenig Verständnis für Menschen mit Laptop an den schönsten Orten der Welt, sie führen auch ein gänzlich anderes Leben. Das macht einsam. ?Uns fehlt nicht das Büro, sondern es fehlen die Leute aus dem Büro?, beschreibt Julia den Gefühlszustand der digitalen Nomaden. Als ihr das klar geworden ist, hat sie kurzerhand den ?Wifi-Tribe? gegründet, einen Club von Menschen aus aller Welt auf der Suche nach WLAN in schöner Umgebung und Gemeinschaft. Vier Wochen bleibt der Club jetzt in Berlin, die 15 ?Kollegen? schlafen im Coliving-Space, arbeiten tagsüber im hippen Großraumbüro, eine ganze Etage mit Schreibtischen, Bürostühlen, Palmen, Sitzkugeln, Kaffee-, Bier- und Popcorn-Flatrate. Danach geht?s weiter nach Budapest. Im Winter nach Südamerika, alles in der Gruppe, immer mit Gemeinschaftsbüros. Am Wochenende gibt es Ausflüge zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Internationales Publikum

Auf der Dachterrasse hoch über einem türkischen Supermarkt mit Blick auf den Sozialpalast kreist derweil eine Shisha. Ein bosnischer Startup-Gründer sitzt hier im Kreis seiner Mitarbeiter und Projektpartner. Er hat die jungen Männer aus verschiedenen Ländern hier zusammengeführt. Sie sind gerade eingezogen, auf unbestimmte Dauer, und machen ein großes Geheimnis daraus, woran sie arbeiten: ?Es wird alles revolutionieren?, sagt einer verschwörerisch. Es geht um künstliche Intelligenz, um Coworking und darum, dass alles immer besser miteinander vernetzt werden wird, ?eine Revolution? murmeln sie verschwörerisch, während auf dem Laptop eines Enthusiasten Kreise auf einer Weltkarte aufblinken. ?Berlin, Kroatien, Amsterdam, London? ? glaubt man ihm, arbeiten überall dort um diese Zeit Menschen mit ihm an dieser geheimnisvollen Revolution. Eines aber, das sagen sie gerne: ?Das ist der Hit, wir arbeiten, essen und feiern zusammen.?

Diese neue Gemeinschaft haben auch die etablierten Unternehmen entdeckt ? und kürzlich einer nach dem anderen von Yahoo über IBM bis hin zu Microsoft und Apple ihre Mitarbeiter nach einer Phase des ?jeder kann arbeiten wo er will? wieder zurück in die Großraumbüros geholt. Große moderne Büros, oft ähnlich wie jene von Rent24. Schließlich sagt die neueste Forschung, dass echte Innovationen eher in der Gemeinschaft entstehen und eben nicht, wenn jeder sein Süppchen vor sich hinkocht. Doch bei beinahe all diesen großen Unternehmen sind auch Gerüchte über schimpfende und motzende Mitarbeiter nach draußen gedrungen: Großraumbüro, das sei doch Legehennenhaltung. Wo bleibe da Privatsphäre?

Großraumbüros als kreative Chance

Wie kommt es, dass die Freelancer und Startups mit dem Konzept Großraumbüro kein Problem haben? Es dauert ein bisschen, bis Rent24-Gründer Robert Bukvic, 37, einfällt, woher er den Begriff kennt: aus amerikanischen Serien. ?Da sitzen die Menschen dicht an dicht zwischen grauen Raumteilern. Ich kann mir vorstellen, dass man sich da vorkommt wie auf einer Hühnerfarm.? Bei Rent24 gibt es diese riesigen Räume auch und zwar ohne Raumteiler: Man kann von einem Raumende zum anderen schauen. Und wenn es voll ist, sitzen die Coworker nahezu Schulter an Schulter. Dennoch gibt es keine Beschwerden, weder über schlechte Luft noch über Gespräche oder die fehlende Privatsphäre. Irgendetwas scheint dazu zu führen, dass die gleichen Arbeitsbedingungen, die manche als hoch problematisch empfinden, für andere der perfekte Arbeitsplatz sind.

Es ist die Gemeinschaft, die ihnen lange genug abgegangen ist ? und die Freiwilligkeit In der Tat scheint das Leben der digitalen Nomaden und Startup-Gründer hier ein einziges süßes Vergnügen zu sein. Zwischen den Unermüdlichen mit ihren Laptops wuselt auf der Dachterrasse unter abendrotem Himmel Albina herum, eine gesprächige junge Frau Anfang 20, die Community-Managerin von Rent24. Sie streichelt hier eine Schulter, dort ein Knie, füllt allen Wein nach und fragt, ob alle satt geworden seien oder ob sie noch eine Pizza bestellen solle ? alles auf Kosten von Rent24. Und auch Albina selbst, die freiwillig in den neuen Coliving-Space eingezogen ist und nun Arbeit und Freizeit überhaupt nicht mehr trennen kann, sondern irgendwie immer im Dienst ist, ist euphorisch. ?Das ist so eine tolle Gemeinschaft hier?, jubelt sie, leicht angetüdelt und Arm in Arm mit einem der Gründer.

Hoch über der Potsdamer Straße schwärmen die Vertreter des neuen Arbeitens davon, wie Ideen und gemeinsame Projekte zwischen Fremden entstehen, allein dadurch, dass man den Schreibtisch teilt. ?Wir pushen die Community?, sagt auch Bukvic ? durchaus aus Eigeninteresse: Wenn das Geschäft der ansässigen Startups gut läuft, expandieren sie ? und das bringt immer neue Kunden für Rent24 mit sich.

Bukvics Plan geht auf: Die ersten Spaces waren schnell ausgebucht. Inzwischen betreibt der Jungunternehmer 24 Coworking-Spaces, unter anderem in Berlin, München, Tel Aviv, Amsterdam und New York. Dazu kommen sechs Coliving-Standorte in Berlin, Chemnitz und Hamburg. ?Ich brauche keine Forschung?, sagt er, ?ich bin seit 17 Jahren Gründer und Freelancer. Ich weiß, was man braucht, um kreativ zu arbeiten.?

Die Gemeinschaft ist das Herz von Bukvics Konzept. Ähnlich wie der Wifi-Tribe der digitalen Nomadin Julia wähle auch Rent24 sehr wohl aus, wer gut zur Gemeinschaft passt. ?Einer für alle, alle für einen?, sagt er und klingt begeistert von seiner eigenen Idee. Künftig sollen sich die Mitglieder über eine Blockchain-Plattform austauschen und sich gegenseitig Aufträge vermitteln können. Wer im Sinne der Community besonders aktiv ist, erhält nicht nur digitale Währung, sondern auch Statuspunkte, die seinen Einfluss innerhalb der Gemeinschaft stärken.

Und die Work-Life-Balance?

Diese neue Gemeinschaft führt zu Innovationen, aber auch zu einer recht unausgeglichenen Work-Life-Balance, wie man bei Rent24 sehen kann. Bukvic stöhnt: ?Das ist echt die Standardfrage. Das ist natürlich nichts für Familien!? Es entspricht aus seiner Sicht eher einem Konzept für eine bestimmte Lebensphase ? und Gründer arbeiten ohnehin durch. ?Du bist hier nie allein. Auch nicht, wenn du dir nachts um zwei einen Kaffee machst, weil du nicht schlafen kannst, weil du gerade erfahren hast, dass du für dein Projekt den Zuschlag bekommen hast.?

Diese Schlaflosigkeit, ja, die ist zu spüren. Die Laptops werden erst an der Bettkante zugeklappt ? und die wird spät aufgesucht. Der Gesprächsbedarf der jungen Gründer ist groß, die ganze Nacht hindurch. Ruhig wird es hier nie ? auch nicht für die, die gerne schlafen würden.

mehr >>




datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz

Update: 20.10.18

Datenschutz-Posse um Klingelschilder: DSGVO hat nichts verändert

Datenschutz-Posse um Klingelschilder: Keine Veränderungen durch die DSGVO.

The post Datenschutz-Posse um Klingelschilder: DSGVO hat nichts verändert appeared first on datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz.

mehr >>

IT-Sicherheitsstrategie: Datenverschlüsselung in der Cloud wird wichtiges Kriterium

Datenverschlüsselung in der Cloud wird wichtiges Kriterium - Rubrik veröffentlicht Leitfaden.

The post IT-Sicherheitsstrategie: Datenverschlüsselung in der Cloud wird wichtiges Kriterium appeared first on datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz.

mehr >>

IT-Sicherheit über die menschlichen Ebene erreichen

Perry Carpenter, Chief Evangelist und Strategy Officer bei KnowBe4

Gastbeitrag von Perry Carpenter: IT-Sicherheit über die menschlichen Ebene erreichen.

The post IT-Sicherheit über die menschlichen Ebene erreichen appeared first on datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz.

mehr >>

(ISC)˛: Globaler Mangel an 3 Millionen Experten für Cybersicherheit

Gérard Bauer, VP EMEA bei Vectra

(ISC)˛ meldet globalen Mangel an 3 Millionen Experten für Cybersicherheit .

The post (ISC)˛: Globaler Mangel an 3 Millionen Experten für Cybersicherheit appeared first on datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz.

mehr >>

Malware: Der ?Gazorp? Dark Web Azorult Builder

Mark Lechtik, Malware Research Team Leader bei Check Point Technologies, Ltd.

?Der ?Gazorp? Dark Web Azorult Builder? von Mark Lechtik, Malware Research Team Leader bei Check Point.

The post Malware: Der ?Gazorp? Dark Web Azorult Builder appeared first on datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz.

mehr >>




Update: 19.10.18

Mitarbeiterbindung: Top-Thema im Personalmanagement

Mitarbeiterbindung ist einer aktuellen Studie zufolge das wichtigste Zukunftsthema im Personalmanagement.

mehr >>

Digitale Prüfmethoden der Finanzverwaltung

Betriebsprüfungen gehören zu den weniger schönen Momenten im Leben von Unternehmern. Thomas Neubert, Betriebsprüfer, stellt Ihnen verschiedene Prüfmethoden und -techniken vor.

mehr >>

Ersthelfer für die Beratung

Mit den Schnellberechnungen geben Sie Ihren Mandanten eine erste Einschätzung zu steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Themen und schaffen so einen guten Einstieg in die betriebswirtschaftliche Beratung.

mehr >>

Neuerscheinungen der Fachliteratur (Oktober 2018) ? Fit für den Jahreswechsel

Der Jahreswechsel 2018/2019 rückt immer näher. Machen Sie sich mit der steuerlichen Situation Ihrer Mandanten vertraut, um deren Steuerschuld so klein wie möglich zu halten.

mehr >>

Vorsicht vor DS-GVO-Faxen der ?Datenschutzauskunft-Zentrale?

Seit einigen Tagen verschickt eine Firma mit dem Namen ?Datenschutzauskunft-Zentrale? offenbar massenhaft Faxe an Kanzleien und Unternehmen, in denen versucht wird, den Betroffenen ein kostspieliges Abonnement für die vermeintliche Erfüllung rechtlicher Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) unterzuschieben. Experten warnen davor, das Schreiben zu unterzeichnen und zurückzusenden.

mehr >>




Update: 19.10.18

Service-Releases geplant

Für Freitag, 26.10.2018, sind Service-Releases geplant.

mehr >>

Wartungen geplant

Am Mittwoch, den 17.10.2018, stehen von 19:00 - 22:00 Uhr die Anwendungen in DATEV Unternehmen online nicht zur Verfügung.

mehr >>

Microsoft Updates im Oktober 2018 - Verträglichkeitstests beendet

Die Verträglichkeitstests der DATEV-Programme mit den im Oktober 2018 von Microsoft veröffentlichten Updates sind beendet. Es wurden keine Probleme festgestellt.

mehr >>


Mehr DATEV-Kurznachrichten finden Sie bei www.datev.de